Zwei Personengruppen gerieten in der Innenstadt in Streit, bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Polizei bittet um Hinweise.
Polizei sucht Zeugen nach Auseinandersetzung in Karlsruhe

Karlsruhe (ost)
Zwei Gruppen von Personen gerieten am frühen Samstagmorgen in der Innenstadt von Karlsruhe aus bisher unbekannten Gründen in einen physischen Streit. Während des Streits wurden mehrere Personen verletzt.
Augenzeugen meldeten gegen 05:00 Uhr einen Konflikt zwischen mehreren Personen vor und in einem Imbiss an der Kreuzung Amalienstraße/Hirschstraße. Nach den bisherigen Erkenntnissen griffen die Kontrahenten sich körperlich an und mindestens einer der Täter benutzte Pfefferspray. Außerdem soll ein vermeintlich unbeteiligter eine Messer bei sich getragen und es vor sich gehalten haben, ohne dabei jemanden zu gefährden oder zu verletzen.
Die Personen, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren, ergriffen noch vor dem Eintreffen der Polizei die Flucht. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Polizeistreifen konnten Polizeibeamte den vermeintlichen Messerträger kontrollieren und ein Messer sicherstellen.
Aufgrund des versprühten Reizgases erlitten mehrere unbeteiligte Personen sowie offenbar ein Mitarbeiter des Imbisses leichte Verletzungen.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Streits dauern an.
Mögliche weitere Geschädigte sowie Zeugen, die Informationen zum Ablauf des Geschehens oder den Beteiligten geben können, werden gebeten, sich unter 0721 666-3311 mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz in Verbindung zu setzen.
Larissa Bollinger, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männlich, 36 weiblich und 165 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








