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Polizei sucht Zeugen nach Auseinandersetzungen in Ludwigsburg

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen für zwei Vorfälle in Ludwigsburg. Personen sollen in Streit geraten sein, Tatverdächtige bisher nicht gefasst.

Foto: Depositphotos

Ludwigsburg (ost)

Die Polizei in Ludwigsburg sucht nach Zeugen für einen Vorfall, der sich in der Nacht von Samstag (07.03.2026) auf Sonntag (08.03.2026) in der Myliusstraße ereignet hat. Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Personen aus unbekannten Gründen, die sich zu einer handgreiflichen Konfrontation entwickelte. Ein 18-jähriger Unbeteiligter versuchte einzugreifen und wurde dabei von Mitgliedern der Gruppen verletzt. Trotz einer sofortigen Fahndung mit vielen Streifenwagen konnte bisher niemand festgenommen werden.

Etwa zwei Stunden zuvor (Samstag, 07.03.2026 gegen 22:30 Uhr) hatten Zeugen einen Streit zwischen unbekannten Gruppen im Bereich des Ludwigsburger Bahnhofs beobachtet und der Polizei gemeldet. Es wurden umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen durchgeführt und mehrere Personen am Bahnhof und in der Innenstadt kontrolliert. Es gab keine Hinweise auf konkrete Straftaten oder beteiligte Personen an der Auseinandersetzung.

Es ist unklar, ob es sich bei den beiden Vorfällen um die gleichen Gruppen handelte und warum sie in Streit gerieten. Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe ist ein Zusammenhang zumindest nicht ausgeschlossen.

Personen, die eine der Auseinandersetzungen beobachtet haben und möglicherweise Informationen zu den Hintergründen oder beteiligten Personen haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de an die Polizei zu wenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männlich, 36 weiblich und 165 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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