Erfolgreiche Rauschgiftermittlungen und Täterfestnahme nach illegalen Handel mit Betäubungsmitteln. Gute Nachrichten zum Wochenende für die Beamten.
Polizeiaktion in Baden-Baden

Baden-Baden (ost)
Seit dem Frühjahr 2026 haben Polizeibeamte des Reviers Baden-Baden eine Untersuchung gegen einen 44-jährigen Staatsbürger aus Gambia eingeleitet, der angeblich illegalen Drogenhandel aus einer Gemeinschaftsunterkunft auf dem Rollfeld betrieben hat. Es wird auch behauptet, dass er Drogen an Minderjährige abgegeben hat.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden wurde ein Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Verdächtigen erwirkt, der am 6. Juli 2026 von Beamten des Reviers Baden-Baden und des Polizeipräsidiums Einsatz vollstreckt wurde.
Bei der Durchsuchung fanden und sicherten die Einsatzkräfte im Zimmer des 44-Jährigen neben Drogenutensilien unter anderem etwa 100 Gramm Kokain, über 300 Ecstasy-Tabletten, etwa 90 Gramm Marihuana und etwa 80 Gramm Amphetamin. Der Verdächtige wurde vorübergehend festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in Gewahrsam genommen.
Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden stellte einen Haftbefehl wegen gewerbsmäßiger Drogenabgabe an Minderjährige in Verbindung mit Drogenhandel in nicht geringer Menge aus, den das Amtsgericht Baden-Baden erließ und durchsetzte. Der 44-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Kriminalpolizei in Rastatt übernahm die weiteren Ermittlungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt







