Beamte haben drei mutmaßliche Drogendealer festgenommen und Drogen sowie Bargeld beschlagnahmt. Ein mutmaßlicher Abnehmer wurde ebenfalls erwischt.
Polizeiaktion in Rastatt

Rastatt (ost)
Polizeibeamte des Reviers Rastatt haben am Donnerstag in enger Zusammenarbeit mit Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz einen Erfolg gegen die örtliche Drogenszene erzielt. Die Einsatzkräfte konnten dabei drei Verdächtige im Alter von 28, 42 und 55 Jahren vorläufig festnehmen und bei Hausdurchsuchungen insgesamt etwa 335 Gramm Cannabis sowie knapp 1450 Euro sicherstellen. Im Rahmen polizeilicher Maßnahmen deckten die Beamten am Nachmittag mutmaßliche Drogengeschäfte in einem Mehrfamilienhaus auf. Über die Staatsanwaltschaft Baden-Baden wurden Gerichtsbeschlüsse zur Durchführung von Hausdurchsuchungen gegen zwei der Verdächtigen erwirkt. Neben den Drogen und dem Geld wurden auch verschiedene Verkaufsutensilien und Handys beschlagnahmt. Die drei Männer mit gambischer, nigerianischer und syrischer Staatsangehörigkeit müssen sich nun wegen Drogenhandels verantworten. Während des Einsatzes wurde zudem ein mutmaßlicher Käufer des Cannabis festgenommen, der offenbar unter Drogeneinfluss stand und mit einem E-Scooter am Einsatzort kontrolliert wurde. Der 29-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und sieht nun einem Verfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz entgegen.
/wo
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle aufgezeichnet, während im Jahr 2023 nur 37.873 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 im Jahr 2022 auf 34.877 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 zurückging. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 im Jahr 2022 auf 11.419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








