Einbrüche, Unfallfluchten und Sachbeschädigung beschäftigen die Polizei im Rems-Murr-Kreis. In Fellbach-Schmiden brachen Diebe in eine Wohnung ein und stahlen Schmuck im Wert eines dreistelligen Eurobetrages.
Polizeibericht Rems-Murr-Kreis

Aalen (ost)
Fellbach-Schmiden: Einbruchdiebstahl
Am Abend von Mittwoch drangen unbekannte Täter gewaltsam über eine Balkontür in eine Wohnung in der Rosensteinstraße ein. Dort durchsuchten sie die Räume und stahlen Schmuck im Wert eines mittleren dreistelligen Eurobetrags. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 800 Euro. Die Ermittlungen wurden vom Polizeirevier Fellbach aufgenommen, das um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 0711 57720 bittet.
Backnang: Alkoholfahrt
Am Donnerstag, gegen 01:50 Uhr wurde ein 40-jähriger Mazda-Fahrer im Dresdner Ring im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf seine Fahrtüchtigkeit überprüft. Während des Gesprächs mit dem Fahrer fielen die verzögerte Reaktionsfähigkeit und der Alkoholgeruch im Fahrzeug auf. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Der 40-Jährige musste seinen Führerschein vor Ort abgeben und sich einer Blutentnahme unterziehen. Außerdem muss er mit einer Anzeige rechnen.
Backnang: Fahrerflucht
Zwischen Montag, 06:00 Uhr und Mittwoch, 14:00 Uhr beschädigte ein unbekannter Fahrer einen geparkten Mercedes in der Straße Ungeheuerhof. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, der sich auf etwa 2.000 Euro beläuft. Zeugenhinweise werden vom Polizeirevier Backnang unter der Telefonnummer 07191 9090 erbeten.
Schorndorf: Fahrerflucht
Am Mittwoch, zwischen 08:45 Uhr und 16:40 Uhr ereignete sich in der Steinbeissstraße eine Fahrerflucht. Ein unbekannter Fahrer beschädigte vermutlich beim Vorbeifahren einen geparkten Audi und entfernte sich dann unerlaubt vom Unfallort. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro. Das Polizeirevier Schorndorf bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 07181 2040.
Waiblingen: Einbruch in Handygeschäft
Am Donnerstagmorgen um 02:40 Uhr brachen unbekannte Täter die Eingangstür eines Telekommunikationsgeschäfts in der Marktgasse auf und gelangten so in den Verkaufsraum. Dort stahlen sie eine unbekannte Anzahl von Smartphones und Tablets. Der Wert der gestohlenen Waren ist derzeit noch nicht bekannt. Das Polizeirevier Waiblingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 07151 9500.
Weinstadt: Auto beschädigt
Im Laufe des Mittwochs beschädigten Unbekannte einen Mercedes, der in der Pestalozzistraße abgestellt war. Das Fahrzeug wies mehrere tiefe Kratzer und Dellen auf. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Zeugenhinweise werden vom Polizeirevier Waiblingen unter der Telefonnummer 07151 9500 erbeten.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der aufgezeichneten Fälle von 40049 im Jahr 2022 auf 37873 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren in 1733 Fällen zu verzeichnen, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil mit 260926 Unfällen aus, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








