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Polizeieinsatz in Böblingen

Streit zwischen Bewohnern führt zu vorläufiger Festnahme und Durchsuchung der Wohnungen. Ermittlungen wegen Bedrohung eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Ludwigsburg (ost)

Am Mittwoch (05.08.2026) um 00.20 Uhr wurden mehrere Polizeiwagen in die Sindelfinger Straße in Böblingen gerufen, nachdem es zu einem Streit zwischen zwei Bewohnern eines Hauses gekommen war. Beide hatten der Polizei telefonisch mitgeteilt, dass der andere eine Schusswaffe besitzen würde.

Nachdem die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren, gelang es, Kontakt zu einem der Bewohner, einem 42-jährigen Mann, herzustellen. Er wurde vorläufig festgenommen und seine Wohnung sowie sein Auto freiwillig durchsucht. Schließlich wurde auch der gleichaltrige Gegner gefunden und vorläufig festgenommen. Seine Wohnung wurde ebenfalls mit seiner Zustimmung durchsucht. Weder bei dem einen noch bei dem anderen Verdächtigen wurde eine Schusswaffe gefunden. Beide Männer wurden dann zum Polizeirevier Böblingen gebracht und nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Gegen beide wird nun wegen Bedrohung ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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