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Polizeieinsatz in Friedrichshafen

In einer psychiatrischen Klinik endete der Samstagnachmittag für einen 20-Jährigen nach einer tätlichen Auseinandersetzung im Uferpark.

Foto: Depositphotos

Bodenseekreis (ost)

Friedrichshafen

Handgemenge

Am Samstagnachmittag endete der Tag für einen 20-Jährigen in einer psychiatrischen Einrichtung. Zeugen meldeten gegen 17:30 Uhr eine Auseinandersetzung im Uferpark und gaben an, ein Messer gesehen zu haben. Nach einem größeren Polizeieinsatz stellte sich heraus, dass es zuvor zu einer Schlägerei zwischen vier Personen, darunter der 20-Jährige, im Bereich der City-Passage gekommen war. Das Geschehen verlagerte sich dann in den Uferpark, wo der junge Mann angeblich einen anderen mit einem Messer bedrohte. Obwohl kein Messer gefunden werden konnte, wurde der 20-Jährige aufgrund seines offensichtlichen Drogenkonsums und starken Stimmungsschwankungen in Gewahrsam genommen. Aufgrund seines Gesundheitszustands wurde er in ein Fachkrankenhaus gebracht. Gegen die Beteiligten, von denen zwei identifiziert wurden, wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Ein Unbeteiligter, der die polizeilichen Maßnahmen im Uferpark störte, musste mit Pfefferspray behandelt und kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden. Er wird unter anderem wegen Beleidigung angezeigt.

Friedrichshafen

Streit eskaliert

Am frühen Sonntagmorgen musste die Polizei zu zwei handfesten Auseinandersetzungen am Dornier-Museum ausrücken. Kurz vor 2 Uhr geriet ein 37-Jähriger mit einer Frau in Streit. Als die 43-jährige Freundin der Frau schlichten wollte, stieß der Mann sie zu Boden. Kurz darauf soll die 43-Jährige den 37-Jährigen mit einer Weinflasche am Kopf getroffen haben. Während sich der Mann zur medizinischen Behandlung seiner leichten Verletzungen im Sanitärbereich befand, versuchte ein 42-Jähriger, Zutritt zu erlangen. Dabei griff er zwei Sicherheitsdienstmitarbeiter an, einen mit der Faust im Gesicht und den anderen mit der flachen Hand am Ohr. Ein Beteiligter wurde ins Krankenhaus gebracht, die anderen leicht Verletzten vor Ort behandelt. Gegen die Beteiligten wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Friedrichshafen

Betrunken von der Straße abgekommen

Ein 39-Jähriger kam am späten Samstagabend mutmaßlich aufgrund seiner Alkoholisierung zwischen Unterraderach und Berg von der Straße ab und überschlug sich mit seinem Auto. Gegen 22 Uhr verlor der Mann in einer langen Linkskurve auf der K 7739 die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs. Aufgrund seiner Verletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Da der Mann deutliche Anzeichen von Alkoholisierung zeigte und ein Vortest nicht möglich war, wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Kressbronn

Auto rollt bergab

In der frühen Montagmorgenstunde machte sich ein geparktes Auto in der Dorfstraße selbstständig. Gegen 3:30 Uhr rollte das Fahrzeug etwa 150 Meter einen Abhang hinunter, sprang auf die Dorfstraße und kollidierte schließlich mit einem geparkten Mercedes in einer Grundstückseinfahrt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von geschätzten 4.000 Euro, es wurde niemand verletzt.

Überlingen

Unfall durch übermäßige Beschleunigung

Am Sonntagmittag kollidierte ein 22-Jähriger mit einem geparkten Auto, nachdem er anscheinend in einer Kurve zu stark beschleunigt hatte und erheblichen Sachschaden verursachte. Der BMW-Fahrer war gegen 12:30 Uhr auf der St.-Ulrich-Straße vom Auerbuckel unterwegs und folgte der rechts abknickenden Vorfahrt in die Schillerstraße. Dabei beschleunigte er so stark, dass sein Fahrzeug auf der nassen Straße nach rechts ausbrach und in einen geparkten Seat krachte. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird auf rund 15.000 Euro geschätzt, es wurde niemand verletzt.

Markdorf

Feuerwehreinsatz wegen angebranntem Essen

Am Samstagabend gegen 19 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Mühlöschle gerufen, nachdem ein Rauchmelder ausgelöst hatte. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Bewohner offensichtlich einen Topf mit Essen auf dem Herd vergessen hatte, was zu Rauchentwicklung führte und den Rauchmelder auslöste. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten das Gebäude unverletzt verlassen, die Feuerwehr brachte den Topf nach draußen und löschte ihn ab. Der Sachschaden war gering, es wurde niemand verletzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10,97% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85,09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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