Ein 35-jähriger Mann löste einen Großeinsatz aus, nachdem er Todesdrohungen ausgesprochen und angeblich eine Schusswaffe bei sich hatte.
Polizeieinsatz in Ludwigsburg

Ludwigsburg (ost)
Insgesamt waren am Dienstag (22.09.2026) rund zwei Dutzend Streifenwagenbesatzungen in Ludwigsburg im Einsatz, um nach einem 35-jährigen Mann zu suchen. Der Mann war bereits am Mittag in Eglosheim in einen Streit mit mehreren Personen geraten und soll dabei mehrfach Todesdrohungen ausgesprochen haben. Gegen 14 Uhr verließ er den Ort, bevor die Polizei eintraf, und Zeugen behaupteten, eine Schusswaffe bei ihm gesehen zu haben. Während der Fahndung wurde der Gesuchte schließlich in der Innenstadt von Ludwigsburg gesehen, als er um 15:45 Uhr ein Gebäude in der Uhlandstraße betrat. Da der Verdacht bestand, dass er bewaffnet und aggressiv sein könnte, wurden Teile der Uhlandstraße und Wilhelmstraße gesperrt und das Gebäude umstellt. Um 17:00 Uhr wurde der 35-jährige kroatische Staatsbürger festgenommen, als er das Gebäude verließ. Bei ihm wurde keine Waffe gefunden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er freigelassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung (Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de).
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl von Morden in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








