Beamte des Polizeireviers Sigmaringen zogen einen überladenen Anhänger aus dem Verkehr. Der Fahrer muss mit Bußgeld und Fahrverbot rechnen.
Polizeikontrolle in Meßkirch

Landkreis Sigmaringen (ost)
Meßkirch
Polizei stoppt Anhänger aufgrund von Überladung und Mängeln
Beamte des Polizeireviers Sigmaringen haben am Sonntag einen Anhänger aus dem Verkehr gezogen, da er überladen war und erhebliche Mängel aufwies. Ein Autofahrer meldete kurz vor 19 Uhr ein Fahrzeuggespann auf der B 311, das auffällig fuhr. Die Polizisten trafen den 55-jährigen Fahrer des BMW mit Anhänger an und stoppten ihn. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann auf dem Anhänger ein weiteres Fahrzeug und fünf ungesicherte Kanister mit Treibstoff transportierte. Im Auto befanden sich auch Reifen und andere Gegenstände, wodurch das zulässige Gewicht deutlich überschritten wurde. Die Laderampe des Anhängers war nur noch wenige Zentimeter über dem Boden und die Achse streifte am Radkasten. Außerdem war das Gestell eingerissen. Die Polizei beschlagnahmte den Anhänger vor Ort mit der Ladung, ein Abschleppunternehmen kümmerte sich um den Abtransport. Der 55-Jährige erwartet nun ein Bußgeld von mehreren hundert Euro, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von mehreren Wochen.
Inzigkofen
Fahren ohne Fahrerlaubnis
Ein 41-jähriger Mann, der von der Verkehrspolizei Sigmaringen am Montag gegen 11 Uhr auf der B 313 gestoppt wurde, steht vor strafrechtlichen Konsequenzen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 41-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt. Der Mann musste das Auto vor Ort stehen lassen und wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Auch die Halterin des Fahrzeugs, die die Fahrt erlaubt hat, wird angezeigt.
Bad Saulgau
Verwechslung von Gas und Bremse führt zu hohem Sachschaden
Ein Sachschaden von rund 21.000 Euro entstand, als eine 63-jährige Frau am Montag kurz nach 9 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Platzstraße versuchte, in eine Parklücke zu fahren und dabei offenbar das Gas- mit dem Bremspedal verwechselte. Das Auto beschleunigte stark, durchbrach eine Hecke, fuhr einen Abhang hinunter und prallte gegen ein Verkehrszeichen. Der stark beschädigte Audi musste abgeschleppt werden, aber die Frau blieb glücklicherweise unverletzt.
Mengen
Diebstahl hochwertiger Masken
Zwei Krampus-Masken im Wert von über 2.000 Euro wurden am Montagabend von Unbekannten aus einem Fahrzeug in der Hauptstraße gestohlen. Das Auto war anscheinend nicht abgeschlossen. Personen, die Hinweise zum Diebstahl geben können, der zwischen 18.20 Uhr und 21 Uhr stattgefunden haben könnte, werden gebeten, sich unter Tel. 07581/482-0 beim Polizeirevier Bad Saulgau zu melden.
Pfullendorf
Fahrer verlässt die Fahrbahn und flüchtet
Ein unbekannter Fahrer hat am Montagnachmittag auf der L 195 zwischen Aach-Linz und Ebratsweiler Flurschäden in Höhe von mehreren hundert Euro und zwei beschädigte Leitpfosten hinterlassen, nachdem er von der Straße abgekommen war. Ersten Erkenntnissen zufolge geriet der Unbekannte auf den Grünstreifen, überfuhr die Pfosten und wühlte auf etwa 50 Metern das Erdreich auf. Die Fahrbahn wurde dadurch erheblich verschmutzt. Ohne den Vorfall zu melden, setzte der Unbekannte seine Fahrt fort. Hinweise zum Verursacher oder seinem Fahrzeug nimmt der Polizeiposten Pfullendorf unter Tel. 07552/2016-0 entgegen. Die Straßenmeisterei reinigte die Straße.
Pfullendorf
Zusammenstoß mit Straßenlaterne
Der Polizeiposten Pfullendorf ermittelt wegen Fahrerflucht, nachdem ein unbekannter Fahrer zwischen Sonntag, 0 Uhr, und Montag, 8.45 Uhr, in der Hans-Ruck-Straße eine Straßenlaterne touchiert und Sachschaden in Höhe von rund 2.500 Euro verursacht hat. Die Beamten gehen davon aus, dass der Unbekannte rückwärts aus der gegenüberliegenden Einfahrt gefahren und gegen die Laterne geprallt ist. Auch sein Auto wurde beschädigt, da Fahrzeugteile am Unfallort zurückblieben. Zeugen des Unfalls oder Personen, die Informationen zum Verursacher haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07552/2016-0 beim Polizeiposten Pfullendorf zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, beliefen sich auf 1733, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








