Polizeirevier Rottweil führte Verkehrs- und Fahndungskontrollen durch, fand Betäubungsmittel und ein Messer bei Kontrollierten.
Polizeikontrollen in Rottweil

Rottweil (ost)
Am Montag führten verschiedene Polizeibeamte des Polizeireviers Rottweil Verkehrs- und Fahndungskontrollen im Stadtgebiet durch. Zwischen 15:00 und 20:00 Uhr überprüften die uniformierten und zivil gekleideten Beamten insgesamt 13 Fahrzeuge und mehr als 60 Personen.
Bei zwei Personen wurden Marihuana und Haschisch entdeckt. Die Menge der Drogen lag jedoch innerhalb der gesetzlichen Grenzen, so dass der Besitz erlaubt war.
Bei der Überprüfung eines 36-jährigen Mannes am Bahnhof fanden die Polizisten in seiner Bauchtasche ein griffbereites Einhandmesser. Der Mann wird nun wegen Verstoßes gegen das Messerverbot im öffentlichen Nahverkehr zur Rechenschaft gezogen.
Auf dem Freigelände am Nägelesgraben entdeckten die Polizisten stark alkoholisierte Eltern mit ihrem Kleinkind. Im Kinderwagen wurden zahlreiche leere Bierdosen gefunden. Zudem führte der 49-jährige Vater des Kindes ein vermutliches Reizgasspray bei sich. Die Beamten beschlagnahmten das Spray und informierten das Jugendamt über den Vorfall.
Im Rahmen einer umfassenden Kontrolle stellten die Beamten außerdem vier Verstöße gegen die Verkehrsordnung fest. Die Ladung eines Fahrzeugs war unzureichend, bei einem Fahrzeug war die Hauptuntersuchung überfällig und zwei Personen waren während der Fahrt mit ihren Handys beschäftigt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 40.049 Fälle erfasst, wovon 36.787 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 37.873, wovon 34.877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 32.420, wovon 28.389 männlich und 4.031 weiblich waren. Im Jahr 2023 waren es 30.714 Verdächtige, davon 26.963 männlich und 3.751 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 im Jahr 2022 auf 11.419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








