Ein Mann bricht in eine Sakristei ein, bedroht einen Autofahrer mit einer Pistole und verursacht einen Unfallflucht und Sachbeschädigung.
Polizeimeldungen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis
Heilbronn (ost)
Walldürn: Verdächtiger identifiziert nach Einbruch in Basilika
Ein Mann drang am Mittwochabend gewaltsam in die Sakristei der Wallfahrtsbasilika St. Georg in Walldürn ein und stahl verschiedene Gegenstände. Gegen 18 Uhr betrat ein Mann mit einer Priesterkappe einen Imbiss in der Hauptstraße und wollte etwas zu essen bestellen. Da er jedoch kein Bargeld dabei hatte, gab er an, zunächst Geld von der Bank abheben zu müssen. Dabei ließ er einen Rucksack im Lokal zurück, in dem sich mehrere Gegenstände aus der Kirche befanden. Die alarmierte Polizei konnte den 38-Jährigen kurz darauf in der Hauptstraße finden. Bei ihm wurden mehrere der zuvor gestohlenen Gegenstände aus der Basilika entdeckt. Da der Mann stark betrunken war und einen Alkoholwert von knapp über einem Promille hatte, musste er die Beamten zur Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten und die Nacht zur Ausnüchterung auf dem Polizeirevier verbringen. Er muss nun mit einer Anzeige wegen besonders schweren Diebstahls rechnen.
Mosbach: Mann bedroht mit Waffe auf dem Messplatz – Zeugen gesucht
Am Mittwoch gegen 23 Uhr wurde der Polizei ein Vorfall mit einer Schusswaffe auf dem Messplatz in Mosbach gemeldet. Ein unbekannter Mann soll an ein geparktes Fahrzeug herangetreten sein und einem 18-Jährigen, der auf dem Fahrersitz saß, eine Pistole vor das Gesicht gehalten haben. Bevor er Forderungen stellen konnte, flüchtete der junge Mann mit seinem Auto. Der Täter entfernte sich dann unerkannt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, insbesondere nach dem Fahrer eines roten Audi A5, der sich zur Tatzeit am Tatort befunden haben soll. Der Täter soll etwa 30-40 Jahre alt und 1,70 m groß gewesen sein. Des Weiteren habe er einen dunklen Teint, dunkle Haare, Vollbart und einen Bauchansatz gehabt haben. Hinweise nimmt das Polizeirevier Mosbach unter Telefon 06261 8090 entgegen.
Mosbach: Unfallflucht nach Ausweichmanöver – Zeugen gesucht
Am Montag gegen 00:20 Uhr ereignete sich in der Straße „Im Weißen Feld“ in Mosbach eine Verkehrsunfallflucht. Ein 27-jähriger Mercedesfahrer fuhr in Richtung Zubringer der Bundesstraße 292, als ihm in einer S-Kurve ein unbekannter Fahrzeuglenker mit einem dunklen Pkw entgegenkam, der teilweise auf seiner Fahrspur fuhr. Um eine Kollision zu vermeiden, wich der Fahrer des Mercedes aus und prallte gegen einen Zaun. Der Fahrer oder die Fahrerin des entgegenkommenden Fahrzeugs entfernte sich danach, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Zeugen, die Informationen zum flüchtigen Fahrzeug haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mosbach unter Telefon 06261 8090 zu melden.
Mosbach: Sachbeschädigung an Auto – Zeugen gesucht
Zwischen Dienstag, 18 Uhr, und Mittwoch, 06:30 Uhr, wurde in der Straße Am Henschelberg in Mosbach ein geparkter BMW beschädigt. Unbekannte zerkratzten die Fahrerseite des Fahrzeugs mit einem spitzen Gegenstand und verursachten einen Schaden von etwa 3.000 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich mit dem Polizeirevier Mosbach unter Telefon 06261 8090 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Auffällig ist auch die Zunahme der nicht-deutschen Verdächtigen von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
Ortslage – innerorts | 25.663 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
Getötete | 369 |
Schwerverletzte | 6.139 |
Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)