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Polizeipräsidium Freiburg: Betrugsversuche durch Anrufstraftaten

Neue Masche mit Kinderstimmen. Telefonbetrüger täuschen schwere Unfälle vor und erbeuten über 100.000 EUR. Schützen Sie sich vor Schockanrufen.

Foto: Depositphotos

Freiburg (ost)

Seit der letzten Woche gibt es vermehrte Berichte über sogenannte Schockanrufe im Stadtkreis Freiburg sowie den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach und Waldshut.

In mindestens vier Situationen hat die unbekannte Täterschaft älteren Menschen am Telefon vorgegeben, nahe Verwandte oder Bekannte zu sein und behauptet, dass es einen schweren, oft tödlichen Verkehrsunfall gegeben habe. Des Weiteren wurde in diesen Anrufen mitgeteilt, dass eine Kaution gezahlt werden müsse, um eine Untersuchungshaft zu vermeiden. Zusätzlich setzen die Täter ihre Opfer nun unter emotionalen Druck, indem Kinder am Anfang der Anrufe um Hilfe bitten.

In einem anderen Fall, bei dem ein finanzieller Schaden von mehreren tausend Euro entstand, gaben sich Unbekannte am Telefon als Polizisten aus und warnten vor einer Bande von Einbrechern, die in der Gegend aktiv sein soll. Um das Vermögen des Opfers zu schützen, behaupteten die Kriminellen, dass vermeintliche Polizisten zu den Opfern geschickt werden sollten, denen dann Bargeld und Wertgegenstände übergeben werden müssten.

In den genannten Fällen erbeutete die Täterschaft weit über 100.000 EUR.

Um sich und andere vor Telefonbetrügern zu schützen, können Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

ak

Quelle: Presseportal

nf24