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Polizeipräsidium Heilbronn: Geschwindigkeitskontrollwoche

Über 5.800 Verstöße gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen festgestellt. In 81 Fällen droht ein Fahrverbot.

Foto: unsplash

Heilbronn (ost)

Letzte Woche nahm auch das Polizeipräsidium Heilbronn an der europaweiten Geschwindigkeitskontrollwoche teil, die vom 3. bis 9. August 2026 durchgeführt wurde. Das Ziel der länderübergreifenden Aktion war es, das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die Hauptunfallursache Geschwindigkeit zu schärfen und die Verkehrssicherheit durch gezielte Maßnahmen zu verbessern.

Innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn insgesamt 6422 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Die Verstöße verteilen sich wie folgt:

In 81 Fällen führte die Geschwindigkeitsüberschreitung zu einem Fahrverbot.

Auch nach Ende der europaweiten Geschwindigkeitswoche wird das Polizeipräsidium Heilbronn Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Geschwindigkeitsüberwachung durchführen. Neben anderen Verstößen wie Vorfahrtsmissachtungen, Abstandsunterschreitungen, Fehler beim Abbiegen und Ablenkung bleibt nicht angepasste Geschwindigkeit weiterhin eine der häufigsten Ursachen für Unfälle mit Personenschäden.

Übrigens ist die Polizei Heilbronn jetzt auch auf WhatsApp vertreten. Hier ist der Link zu unserem Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb5xtFC7IUYQiWcl6y1v

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerhalb von Ortschaften ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerhalb von Ortschaften ohne Autobahnen 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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