Das Polizeipräsidium Heilbronn beteiligte sich an der europaweiten Kontrollwoche zur Gurtanlegepflicht. 783 Verstöße wurden festgestellt, darunter 494 wegen fehlendem Sicherheitsgurt.
Polizeipräsidium Heilbronn, Intensive Kontrollwoche zur Gurtanlegepflicht und Verkehrssicherheit

Heilbronn (ost)
Von 9. bis 15. März 2026 hat das Polizeipräsidium Heilbronn an der europaweiten Kontrollwoche zur Gurtanlegepflicht und Verkehrssicherheit teilgenommen. Das Ziel dieser intensiven Kontrollen war es, die Verkehrsteilnehmer über die lebensrettende Bedeutung von Sicherheitsgurten, Kinderrückhaltesystemen und die Gefahren der Ablenkung im Straßenverkehr zu informieren.
Innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Polizeipräsidiums Heilbronn wurden insgesamt 783 Verstöße festgestellt. Der Fokus lag dabei besonders auf den häufigsten Sicherheitsrisiken im Straßenverkehr: 494 Verstöße wegen nicht angelegtem Sicherheitsgurt, 21 Verstöße aufgrund fehlender Kindersicherung, zwei Fälle von fehlendem Schutzhelm und eine alarmierende Anzahl von Verstößen aufgrund der Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt.
Die erneute Feststellung von 494 Gurtverstößen verdeutlicht die Wichtigkeit regelmäßiger Kontrollen. Sicherheitsgurte retten Leben – das Fehlen eines Gurtes erhöht das Unfallrisiko erheblich. Besonders besorgniserregend sind die 21 Fälle von mangelnder Kindersicherung. Kinder müssen in geeigneten Rückhaltesystemen gesichert sein, um das Verletzungsrisiko bei einem Unfall zu minimieren.
Zusätzlich wurden während der Kontrollen 266 Verstöße wegen Handynutzung während der Fahrt geahndet. Trotz der bekannten Gefahr durch Ablenkung sind immer noch viele Verkehrsteilnehmer bereit, während der Fahrt ihr Handy zu benutzen, was die Unfallgefahr deutlich erhöht. Im Jahr 2025 wurden 209 Unfälle mit Personenschaden registriert, bei denen Ablenkung die Hauptursache war. Dies bedeutet einen Anstieg von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. 1.733 Unfälle, also 0,57%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6.139 und Leichtverletzte 36.086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








