Ein Drittel der kontrollierten Fahrzeuglenker im Bereich des Polizeipräsidiums Ravensburg muss mit Konsequenzen rechnen, nachdem 659 Zweiradfahrer bei Kontrollen gestoppt wurden.
Polizeipräsidium Ravensburg zieht Bilanz nach Aktionstag

Landkreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis (ost)
Nach der landesweiten Aktion „Sicher.mobil.leben“, bei der die Polizei am Dienstag insbesondere Zweiräder genauer unter die Lupe nahm, müssen im Bereich des Polizeipräsidiums Ravensburg fast ein Drittel aller Kontrollierten mit Konsequenzen rechnen. An insgesamt 21 Kontrollpunkten wurden von den Polizeibeamten, teilweise unterstützt durch Mitarbeiter der Ortspolizeibehörden, 659 Fahrzeuglenker gestoppt, von denen 535 mit dem Fahrrad, einem E-Scooter oder einem motorisierten Zweirad unterwegs waren. Auf insgesamt 292 der kontrollierten Verkehrsteilnehmer kommen nun Verwarnungen, Bußgelder oder Strafanzeigen zu. 116 Radfahrer und E-Scooter-Fahrer müssen mit Verwarnungsgeldern rechnen, weil sie durch eine Fußgängerzone fuhren oder den Rad- oder Gehweg auf der falschen Seite benutzten. Auf vier E-Scooter-Fahrer kommen zudem strafrechtliche Konsequenzen wegen fehlendem Versicherungsschutz zu. Neun Kraftradfahrer hatten an ihren Fahrzeugen technische Änderungen vorgenommen, wodurch die Betriebserlaubnis erlosch.
Zusätzlich kontrollierten die Polizisten auch 124 Autofahrer, von denen viele ohne Gurt oder mit dem Handy am Steuer erwischt wurden. Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Ravensburg führte am Dienstag an Schulen Veranstaltungen zum Thema E-Scooter durch, um Schülerinnen und Schüler mit den geltenden Vorschriften vertraut zu machen. Das Ziel des Aktionstags war es, Zweiradfahrer für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und damit die Sicherheit für sich und andere Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








