Erfolgreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität mit über 200 Ermittlungsverfahren und 236 sichergestellten gefährlichen Gegenständen.
Potsdam: Schwerpunkteinsatz der Bundespolizei an Bahnhöfen

Potsdam (ost)
Fortsetzung der Maßnahmen an gewaltbelasteten Bahnhöfen. Austausch der Einsatzkräfte bei der Fahndung nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin.
Am vergangenen Wochenende führte die Bundespolizei erneut an insgesamt 48 Bahnhöfen einen bundesweiten Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität durch.
Insgesamt 2.100 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten überprüften von Freitag, dem 24. Juli (15:00 Uhr), bis Sonntag, dem 26. Juli 2026 (03:00 Uhr), etwa 7.000 Personen. Über 4.800 Personen wurden aus sicherheitsrechtlichen Gründen durchsucht. Dabei wurden mehr als 200 Ermittlungsverfahren eingeleitet, darunter auch.
Bei 284 Personen gab es Treffer in Fahndungsdatenbanken, davon 191 wegen Aufenthaltsermittlungen. Bei 16 Personen wurden offene Haftbefehle vollstreckt. Im Rahmen des Einsatzes wurden 236 gefährliche Gegenstände sichergestellt und verschiedene straf- oder ordnungsrechtlich relevante Gegenstände beschlagnahmt, darunter Messer und Reizstoffsprühgeräte.
Des Weiteren wurden 166 Platzverweise erteilt und 142 sogenannte Gefährderansprachen durchgeführt. In dreizehn Fällen leisteten Tatverdächtige Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und viermal wurden die Einsatzkräfte angegriffen.
Vor allem in Berlin, aber auch bundesweit, wechselten die bei dem Schwerpunkteinsatz an Bahnhöfen eingesetzten Bundespolizistinnen und Bundespolizisten unmittelbar nach dem Anschlag beim Berliner Christopher Street Day in die aktive Fahndung. Die Maßnahmen in ihrem eigenen Zuständigkeitsbereich wurden verstärkt und wichtige Verkehrsknotenpunkte in der Nähe des Tatorts sowie bundesweit wurden umgehend mit starken Kräften besetzt. Das Ziel war neben der Fahndung eine deutliche Einschränkung des Fluchtkorridors des Tatverdächtigen.
Hinweis: Die statistischen Daten basieren auf einem Sondermeldedienst und können sich im Rahmen der Qualitätssicherung noch ändern.
Quelle: Presseportal








