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Radfahrer verletzt sich in Warthausen

Ein 58-jähriger Mann stürzte mit seinem Pedelec und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei warnt vor Unfällen mit E-Bikes und gibt Sicherheitstipps.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Gegen 8.45 Uhr war der Mann mit seinem Fahrrad in der Biberacher Straße unterwegs. Er fuhr in Richtung Biberach, als er Höhe Martin-Luther-Straße zwei Fußgängern begegnete. Denen wollte er ausweichen und fuhr gegen einen hohen Bordstein. Dabei verlor er wohl die Kontrolle über sein Pedelec und stürzte. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung der schweren Verletzungen in eine Klink. Die Polizei Biberach hat den Unfall aufgenommen. Am Fahrrad entstand nur geringer Sachschaden.

Elektrisch angetriebene Fahrräder erfreuen sich weiter großer Beliebtheit. Die Verkaufszahlen nehmen rasant zu. Rasant ist auch die Geschwindigkeit, mit der solch ein E-Bike gefahren werden kann. Analog zu den Verkäufen häufen sich auch Unfälle, bei denen die Zweiradfahrer verletzt oder sogar getötet werden. Ungeübt damit auf Tour zu gehen, könne deshalb gefährlich werden. Die Polizei rät Einsteigern deshalb, das Fahren zunächst unter Anleitung von Profis zu üben. Zudem sollte für alle Radfahrer das Tragen eines Helms selbstverständlich sein. Das kann im Ernstfall schlimmere Verletzungen am Kopf verhindern oder sogar Leben retten. Damit Sie die Fahrradsaison richtig genießen können und von Unfällen verschont bleiben, sollten sich alle E-Biker an die Verkehrsregeln halten und auch ihr eigenes Fahrverhalten überdenken. “Ein solches Zweirad fährt bei gleichem Kraftaufwand deutlich schneller als ein herkömmliches Fahrrad. Dies führt zu einem ungewohnt langen Bremsweg und es bleibt weniger Zeit, auf Unerwartetes zu reagieren”, so die Polizei. Andere Verkehrsteilnehmer übersehen E-Bikes, wie auch alle anderen Zweiräder, leicht oder nehmen sie zu spät wahr. Zudem besteht Verwechslungsgefahr: Ein herkömmliches Fahrrad ist auf den ersten Blick kaum von einem E-Bike zu unterscheiden, weshalb das Tempo von E-Bikes oft unterschätzt wird. Deshalb rät die Polizei, mit dem Elektrofahrrad besonnen und vorausschauend zu fahren. Für eine bessere Sichtbarkeit empfiehlt sie zudem das Fahren mit Licht und das Tragen einer Leuchtweste – auch am Tag. Diese und viele weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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