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Radolfzell am Bodensee: Gasaustritt aus Flüssiggastank

Am 29. Mai 2026 wurde die Feuerwehr Radolfzell am Bodensee zu einem Gasaustritt an einem Flüssiggastank alarmiert. Der Gasgeruch war im umliegenden Wohnviertel deutlich wahrnehmbar.

Einsatzfahrzeug am Einsatzort
Foto: Presseportal.de

Radolfzell (ost)

Am 29. Mai 2026 erhielt die Feuerwehr Radolfzell am Bodensee um etwa 18:30 Uhr einen Alarm für den Stadtteil Altbohl. Es wurde ein Gasaustritt an einem fast vollständig gefüllten oberirdischen Flüssiggastank gemeldet, der eine Kapazität von 2.600 Litern hat.

Als die Einsatzkräfte ankamen, bestätigte sich die Situation. Aufgrund eines technischen Defekts trat Gas aus dem Tank aus. Der Geruch des austretenden Gases war im gesamten umliegenden Wohnviertel deutlich wahrnehmbar.

Um die Gefahr zu bannen, evakuierte die Feuerwehr die unmittelbar angrenzenden Wohnhäuser. Die betroffenen Bewohner wurden von einer Einheit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) betreut und versorgt.

Gleichzeitig führten die Einsatzkräfte umfangreiche Gasmessungen im Gefahrenbereich durch und sorgten für Brandschutz. Das Leck am Gastank konnte vorerst provisorisch abgedichtet werden, um den weiteren Gasaustritt zu minimieren.

Weil eine dauerhafte Sicherung des Tanks durch die Feuerwehr nicht möglich war, wurde über verschiedene Vermittlungswege ein Fachunternehmen organisiert. Dieses konnte den Flüssiggastank schließlich mit einem Spezialtankwagen kontrolliert leeren.

Nach Abschluss aller Maßnahmen und einer abschließenden Kontrolle konnte der Einsatz beendet werden. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Quelle: Presseportal

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