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Räuberische Erpressung: 49-Jähriger in Untersuchungshaft

Ein 49-Jähriger bedrohte einen Taxifahrer mit einem Messer und zahlte nicht. Festnahme in Karlsruhe, Haftbefehl erlassen.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:

Ein 49-jähriger Mann wurde am Sonntag in Untersuchungshaft genommen, nachdem er einen Taxifahrer mit einem Messer bedroht und seine Rechnung nicht bezahlt haben soll.

Nach den vorliegenden Informationen stieg der Festgenommene gegen 01:45 Uhr in Pforzheim in ein Taxi und fuhr damit zu einer Adresse in Karlsruhe. Dort angekommen, forderte der Fahrer den Fahrgast auf, das Geld zu bezahlen, woraufhin dieser angeblich eine weitere Adresse in Karlsruhe als Ziel nannte. Als der Fahrer auf die Bezahlung der Fahrt bestand, soll der Beschuldigte ein Küchenmesser in Richtung des Fahrers gehalten und ihn bedroht haben. Daraufhin fuhr der Fahrer den bedrohten Fahrgast zu einer Tankstelle in der Linkenheimer Landstraße, wo der Beschuldigte das Taxi ohne Bezahlung verließ. Der Fahrer alarmierte die Polizei.

Mehrere Polizeistreifen nahmen den Beschuldigten kurz darauf in der Linkenheimer Landstraße in Neureut vorläufig fest.

Der Beschuldigte wurde noch am Sonntag einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung erließ und die Untersuchungshaft anordnete.

Staatsanwaltschaft Karlsruhe

Pressestelle Erster Staatsanwalt Graulich E-Mail: pressestelle@stakarlsruhe.justiz.bwl.de Telefon: 0721 72661-140

Polizeipräsidium Karlsruhe

Pressestelle Franz Henke E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de Telefon: 0721 666-1111

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Räuberieraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 auf 3202, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 2906 deutlich höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 296. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

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