Verkehrspolizei stoppt sechs Autofahrende bei Langenau wegen deutlicher Geschwindigkeitsüberschreitungen. Polizei warnt vor den schwerwiegenden Folgen von zu schnellem Fahren.
Rammingen: Raser im Visier

Ulm (ost)
Zwischen 10.30 Uhr und 11.30 Uhr führte die Polizei in Heidenheim Geschwindigkeitskontrollen an der Nordumfahrung Langenau durch. Dabei wurde der Verkehr auf der Landstraße 1170 zwischen Langenau und Rammingen überwacht. Sechs Autofahrer wurden angehalten, die außerhalb geschlossener Ortschaften bei erlaubten 60 km/h deutlich zu schnell unterwegs waren. Der schnellste Fahrer war 31 km/h zu schnell. Er muss nun mit einer Geldstrafe von 200 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Die anderen Personen lagen zwischen 16 km/h und 26 km/h über dem Limit. Auch sie müssen mit Bußgeldern rechnen.
Die Polizei betont, dass zu schnelles Fahren immer noch eine der Hauptursachen für Unfälle ist. Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit haben oft schwerwiegende Konsequenzen. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, führt die Polizei regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durch. Um sicher anzukommen, empfiehlt die Polizei: Reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Überschätzen Sie nicht Ihre Fähigkeiten und seien Sie auf Fehler anderer vorbereitet! Ein Unfall mit schwerwiegenden Folgen belastet Opfer und Täter oft ein Leben lang! Detaillierte Informationen zu den Gefahren von schnellem Fahren finden Sie in einer Broschüre des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg, die unter www.statistik-bw.de im Internet bestellt oder heruntergeladen werden kann. Die Polizei bietet auch Tipps in Broschüren in jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.
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Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








