Polizei zieht zwei Fahrer unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr. Beide müssen mit Fahrverbot und Strafverfahren rechnen.
Rastatt – Drogeneinfluss im Straßenverkehr

Rastatt (ost)
Polizeibeamte vom Revier Rastatt haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zwei Autofahrer unter dem Einfluss von Drogen aus dem Verkehr gezogen. Zu Beginn wurde ein 31-jähriger Fahrer eines Audi gegen 0:30 Uhr in der Kehler Straße kontrolliert. Dabei stellten die Beamten bei ihm Alkoholgeruch in der Atemluft sowie glasige und gerötete Augen fest. Aufgrund von Anzeichen für Drogenkonsum wurde der Audi-Fahrer zur Dienststelle gebracht, wo er einem Drogentest unterzogen wurde. Neben einem Wert von knapp 0,6 Promille reagierte der Test positiv auf Kokain, Amphetamin und Cannabis. Dem 31-Jährigen droht nun ein Fahrverbot von mehreren Wochen sowie ein strafrechtliches Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Der zweite Vorfall ereignete sich nur wenige Minuten später in der Lyzeumstraße. Dort wurde ein 18-Jähriger zusammen mit einer anderen Person auf einem E-Scooter kontrolliert. Die Beamten bemerkten bei ihm Anzeichen von Drogenkonsum. Der anschließende Drogentest war positiv auf Kokain und Cannabis, daher wurde dem jungen Erwachsenen die Weiterfahrt untersagt. Ihn erwartet ebenfalls ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie ein mehrwöchiges Fahrverbot. Beide Verkehrsteilnehmer mussten eine Blutprobe abgeben.
/lh
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








