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Raub in Freiburg-Stühlinger, Zwei Unbekannte überfallen Senior – Zeugen gesucht

Am Samstagabend ereignete sich in der Breisacher Straße ein Raub, bei dem zwei Unbekannte einen 70 Jahre alten Mann überfallen haben.

Foto: Depositphotos

Freiburg (ost)

Am Samstagabend, den 11.07.2026, gegen 19:15 Uhr fand in der Breisacher Straße, in der Nähe der Universitätskliniken auf Höhe einer Kirche, im Freiburger Stadtteil Stühlinger ein Raubüberfall statt, bei dem zwei Unbekannte einen 70-jährigen Mann angegriffen haben.

Der Betroffene kehrte nach einem Einkauf an seinem Wohnort in unmittelbarer Nähe zu einem dort befindlichen Kindergarten zurück. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nach den vorliegenden Informationen zwei Unbekannte in der Nähe des Grundstücks des Opfers. Als der 70-jährige Mann sein Haus betrat, folgten ihm die beiden Unbekannten und griffen ihn unvermittelt im Hausflur mit Pfefferspray an. Die Täter durchsuchten vor Ort die Tasche des Opfers und flüchteten dann ohne Beute in unbekannte Richtung.

Der Betroffene wurde bei dem Überfall leicht verletzt und benötigte medizinische Behandlung.

Die beiden gesuchten Täter wurden wie folgt beschrieben:

1. Beschreibung der Person:

2. Beschreibung der Person:

Beide Täter sollen laut dem Opfer einen dunklen Teint, einen unrasierten Bart und eine normale Statur gehabt haben. Sie waren jeweils mit zwei schwarzen, älteren Herrenrädern am Tatort, wobei auf einem Fahrrad ein mittelgroßes Paket gelegen haben soll. Eines der Fahrräder wurde am Tatort zurückgelassen.

Die Kriminalpolizei Freiburg (Tel. 0761 882-2880) hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen insbesondere im Bereich des genannten Kindergartens und der Kirche gemacht haben und/oder Hinweise zu den gesuchten Tätern geben können, sich zu melden.

ak

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 381 Verdächtige, darunter 345 Männer, 36 Frauen und 165 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Fälle auf 338, wobei 312 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, mit 363 männlichen, 39 weiblichen und 211 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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