Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde auf der Baumeisterstraße überfallen und beraubt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen, insbesondere nach einer Frau, die eine rote Tasche fand und abgab.
Raub in Karlsruhe

Karlsruhe (ost)
Am Montagmorgen wurde ein Jugendlicher im Alter von 16 Jahren angeblich von einem unbekannten Täter überfallen und beraubt. Die Polizei bittet um Informationen von Zeugen.
Der Jugendliche war nach den aktuellen Ermittlungen gegen 11:00 Uhr mit einem E-Scooter in der Baumeisterstraße unterwegs. Ein unbekannter Täter soll ihn in der Nähe der Hausnummer 46 von seinem Roller gerissen haben, was dazu führte, dass der Geschädigte stürzte. Anschließend schlug der Unbekannte ihm ins Gesicht und raubte ihm eine blaue Tasche.
In der Tasche befand sich eine kleine bordeauxrote Tasche mit den Initialen einer Bankfiliale. Darin befand sich anscheinend Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich. Danach soll der Täter zu Fuß in Richtung Ettlinger Tor geflohen sein.
Kurz darauf gab eine unbekannte Zeugin die rote Tasche, die sie offenbar gefunden hatte, in einer Bankfiliale am Mendelssohnplatz ab. Das Bargeld war nicht mehr vorhanden.
Der Verdächtige wird als männlich, zwischen 26 und 27 Jahren alt und etwa 185 cm groß beschrieben. Er hatte eine helle Haut, kleine Augen und war kräftig gebaut. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug er eine schwarze Mütze, einen schwarzen Schal und ein schwarzes, kurzes T-Shirt.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Untersuchungen übernommen und bittet Zeugen, insbesondere die Frau, die die rote Tasche gefunden und abgegeben hat, sich unter 0721 666 5555 zu melden.
Anna Breite-Diehl, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








