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Raub in Karlsruhe Innenstadt

Ein 33-Jähriger wurde in der Nacht auf Sonntag Opfer eines Raubdelikts. Die Polizei sucht nach Zeugen für den Vorfall am Europaplatz.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Ein 33-Jähriger wurde in der Nacht auf Sonntag in der Innenstadt anscheinend Opfer eines Raubüberfalls. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Ein Informant meldete am Samstag gegen 23:30 Uhr über Notruf, dass am Europaplatz möglicherweise Reizgas von Unbekannten versprüht worden ist. Als die Polizei mit mehreren Streifenwagen vor Ort ankam, trafen sie auf einen 33-jährigen betrunkenen Mann. Dieser berichtete, dass er kurz zuvor von mehreren männlichen Personen angegriffen und mit Reizgas besprüht wurde. Nach dem körperlichen Angriff raubten die Täter offenbar das Smartphone des Mannes. Unabhängige Zeugen konnten beobachten, wie der Geschädigte von ungefähr sechs Personen geschlagen und am Boden liegend getreten wurde.

Als die alarmierte Polizei eintraf, waren die mutmaßlichen Räuber bereits in unbekannte Richtung geflohen. Eine sofortige Fahndung nach den Tätern blieb bisher erfolglos.

Der Geschädigte des Raubüberfalls erlitt laut aktuellen Informationen nur leichte Verletzungen.

Es liegt derzeit keine Beschreibung der Täter vor.

Zeugen, die Informationen zu den Unbekannten oder der Tat haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0721 666 – 5555 in Verbindung zu setzen.

Ralf Eisenlohr, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023. Darunter waren 2369 männliche Verdächtige und 233 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2906 männliche und 296 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 381, wobei 345 männliche und 36 weibliche Verdächtige waren. 165 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 338, wovon 312 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, wobei 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige waren. 211 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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