Zwei Männer, 19 und 25 Jahre alt, raubten einen 31-jährigen Mann in der Innenstadt aus. Polizei fand Raubgut und ein Messer bei den Festgenommenen.
Raub in Karlsruhe – Zwei Tatverdächtige in Haft

Karlsruhe (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Zwei Männer, 19 und 25 Jahre alt, werden dringend verdächtigt, am frühen Samstagmorgen in der Innenstadt von Karlsruhe einen 31-jährigen Mann ausgeraubt zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich das 31-jährige Opfer gegen 05:35 Uhr auf dem Fußgängerweg der Straße Am Künstlerhaus, als es dort auf zwei Männer stieß. Einer der Verdächtigen soll den 31-Jährigen begrüßt und ihm die Hand gereicht haben. Als der Geschädigte den Handschlag verweigerte und weiter gehen wollte, soll der 25-jährige Verdächtige ihm den Weg versperrt und ihn zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert haben. Nachdem das Opfer daraufhin einen geringen Bargeldbetrag zeigte, sollen die beiden Beschuldigten dem 31-Jährigen weiter gedroht und erneut Bargeld gefordert haben. Anschließend sollen sie dem Mann den Geldbeutel weggenommen und ihm auf die Schulter geschlagen haben. Danach sollen die Männer mit der Beute zu Fuß geflohen sein.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung gelang es Polizeistreifen, die beiden 19 und 25 Jahre alten Männer festzunehmen. Bei der anschließenden Durchsuchung der Festgenommenen konnten die Beamten mutmaßliches Raubgut sowie ein Messer sicherstellen.
Die beiden Verdächtigen mit syrischer Staatsangehörigkeit wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter am Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft gegen die beiden Beschuldigten an.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, wobei 2037 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 2602, darunter 2369 Männer, 233 Frauen und 1313 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3782, wobei 2518 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3202, darunter 2906 Männer, 296 Frauen und 1674 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt








