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Raub in Ludwigsburg

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen für einen Vorfall in der Wernerstraße, bei dem ein Senior beraubt wurde. Das gestohlene Diebesgut wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Foto: Depositphotos

Ludwigsburg (ost)

Die Polizei in Ludwigsburg sucht nach Zeugen eines Vorfalls, der sich am Donnerstag (28.05.2026) gegen 16:35 Uhr in der Wernerstraße in Ludwigsburg ereignet hat. Ein älterer Mann im Alter von 71 Jahren ging auf dem Bürgersteig der Wernerstraße in der Nähe der Einmündung zur Tischendorfstraße, als ein unbekanntes Paar mit einem dunklen Fahrzeug vorbeifuhr. Das Fahrzeug hielt neben ihm an und die Frau auf dem Beifahrersitz sprach den älteren Mann an, um nach dem Weg zur Stuttgarter Straße zu fragen. Um sich besser verständigen zu können, lehnte sich der Mann zum geöffneten Beifahrerfenster. Plötzlich entriss die Frau dem Mann seine Halskette. Das Fahrzeug flüchtete dann sofort in Richtung Schwieberdinger Straße. Die Polizei suchte nach den Tätern, jedoch ohne Erfolg. Der Wert des gestohlenen Schmucks wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Das Fahrzeug soll ein dunkler Caravan mit Essener Kennzeichen (E-) gewesen sein. Die Frau auf dem Beifahrersitz hatte lange nach hinten gekämmte Haare, der Fahrer trug eine kurze Hose, eine Sonnenbrille und einen Schnauzbart. Beide Personen wurden als klein und mollig beschrieben. Zeugen, die sachdienliche Hinweise haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, wobei 2037 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2602, darunter 2369 männliche und 233 weibliche Verdächtige. 1313 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Raubüberfälle auf 3782, wobei 2518 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3202, darunter 2906 männliche und 296 weibliche Verdächtige. 1674 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

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