Zwei Männer festgenommen nach Angriff mit Schlägen und Messer, befinden sich in Untersuchungshaft.
Raubdelikt in Ulm, Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Ulm (ost)
Am Montag (09.03.2026) ereignete sich im Staufenring ein Raub- oder Körperverletzungsdelikt. Gegen 0.30 Uhr wurden mehrere Unbekannte handgreiflich gegen einen 36-jährigen Mann, darunter mit einem Schlagstock. Auch ein Messer wurde benutzt. Die Verdächtigen flohen aus der Wohnung. Das Opfer, ein 36-jähriger Deutscher, wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Inzwischen konnte er dieses wieder verlassen.
Nach ausführlichen Ermittlungen gehen die Strafverfolgungsbehörden davon aus, dass zwei der bisher unbekannten Täter eindeutig identifiziert werden konnten. Es handelt sich um einen deutschen Staatsbürger im Alter von 29 Jahren und einen irakischen Staatsbürger im gleichen Alter. Sie wurden zwischen dem 20.03.2026 und dem 26.03.2026 festgenommen. Nach ihrer vorläufigen Festnahme wurden sie jeweils dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Ulm vorgeführt. Die von der Staatsanwaltschaft Ulm beantragten Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts der versuchten besonders schweren räuberischen Erpressung wurden daraufhin vollstreckt. Die beiden Männer befinden sich nun in Untersuchungshaft in verschiedenen Justizvollzugsanstalten. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei dauern an.
++++0435192
Staatsanwaltschaft Ulm, Michael Bischofberger, Tel. 0731 189-1441 Polizeipräsidium Ulm, Johanna Christau, Tel. 0731 188-1111
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 3782 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 auf 3202, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt








