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Raubdelikte in Heidelberg

Am 06.06.2025 ereigneten sich zwei räuberische Erpressungen in Heidelberg. Ein Kind und zwei Jugendliche wurden bedroht und um Bargeld gebeten.

Foto: Depositphotos

Heidelberg (ost)

Am Samstag, den 06.06.2025, fanden in der Gegend des Bismarckplatzes in Heidelberg und der nahe gelegenen Fahrtgasse zwei räuberische Erpressungen statt, bei denen ein Kind und zwei Jugendliche als Opfer betroffen waren.

Erster Vorfall – 17:30 Uhr, Bismarckplatz:

Um 17:30 Uhr wurde ein 12-jähriger Junge am Bismarckplatz von einem unbekannten Mann unter Gewaltandrohung aufgefordert, Bargeld herauszugeben. Dabei erbeutete der Unbekannte 5 Euro. Niemand wurde verletzt.

Zweiter Vorfall – 17:15 bis 18:00 Uhr, Fahrtgasse:

Zwischen 17:15 und 18:00 Uhr waren zwei 15-jährige Jugendliche auf dem Weg vom Bismarckplatz durch die Sophienstraße zur Fahrtgasse. Dort sprach sie ein unbekannter Mann an, bedrohte sie und zwang sie, sich in eine schlecht einsehbare Ecke zu begeben. Der Verdächtige zeigte den Jugendlichen zunächst ein Messer im Hosenbund und verlangte Bargeld. Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, richtete er das Messer auf die beiden Jugendlichen. Sie übergaben dem Täter insgesamt etwa 30 Euro. Einer der Jugendlichen schaffte es, sich in einem unbeobachteten Moment aus der Ecke zu befreien. Er sprach ein vorbeigehendes Paar an, das die Situation jedoch nicht als bedrohlich empfand und weiterging. Als die Opfer laut um Hilfe riefen, flüchtete der Verdächtige in Richtung des nahe gelegenen Gymnasiums.

Der Verdächtige wurde wie folgt beschrieben:

Das Haus des Jugendrechts Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis ermittelt in beiden Fällen und bittet Zeugen der Vorfälle oder Personen, die Informationen zum Verdächtigen haben, sich unter der Telefonnummer 0621 174-4444 an das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon zu wenden. Insbesondere wird das Paar des zweiten Vorfalls, das von einem der Jugendlichen angesprochen wurde, gebeten, sich bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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