In der Nacht auf Donnerstag wurde ein Taxifahrer in Karlsruhe von zwei unbekannten Tätern überfallen und schwer verletzt. Die Kriminalpolizei sucht dringend nach Zeugen.
Raubüberfall auf Taxifahrer in Karlsruhe

Karlsruhe (ost)
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben zwei bislang unbekannte Täter einen Taxifahrer angegriffen und ihm dabei schwere Verletzungen zugefügt. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.
Nach den aktuellen Ermittlungen war der 61-jährige Taxifahrer gegen 00:40 Uhr in der Pfinzstraße in der Nähe des Hengstplatzes und reinigte dort sein Fahrzeug. Zu diesem Zeitpunkt kamen eine Frau und ein Mann auf ihn zu und fragten zunächst nach Wechselgeld.
Während des Wechselvorgangs griff der unbekannte Mann plötzlich nach der Geldbörse des Opfers und stach dann mehrmals mit einem scharfen Gegenstand auf den 61-Jährigen ein. Dabei erlitt er schwere Verletzungen.
Die beiden Unbekannten flüchteten daraufhin ohne Beute in Richtung Alte Weingartener Straße.
Ein Zeuge, der den Verletzten kurz darauf entdeckte, alarmierte sofort den Rettungsdienst und die Polizei.
Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der Verletzte in ein Krankenhaus gebracht.
Bislang führten umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im Tatortbereich nicht zur Ergreifung der beiden Täter.
Der unbekannte Mann wurde auf eine Körpergröße von 170 cm bis 175 cm und ein Alter von etwa 20 Jahren geschätzt. Er war schlank, hatte einen Dreitagebart und trug zur Tatzeit eine schwarze Kapuzenjacke, schwarze Hose und eine Mütze. Er sprach akzentfrei Deutsch. Die Frau war ebenfalls etwa 20 Jahre alt und zwischen 160 cm und 165 cm groß. Sie hatte schwarze, hüftlange Haare und schwarze Augenbrauen, sprach Deutsch und trug vermutlich eine schwarze Hose, eine weiße Jacke und eine schwarze Handtasche.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Informationen zu den beiden Unbekannten haben, sich unter 0721 666 5555 zu melden.
Anna Breite-Diehl, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 auf 3202, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger von 2369 auf 2906 und der Anteil weiblicher Verdächtiger von 233 auf 296 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert, insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








