Ein qualmender Baumstamm löst Feuerwehreinsatz aus. Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung wird untersucht.
Ravensburg: Feuerwehr und Polizei im Einsatz

Landkreis Ravensburg (ost)
Ravensburg
Feuerwehr alarmiert wegen rauchendem Baumstamm
Am Donnerstag um 16.30 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu einem rauchenden Baumstamm in einem Waldgebiet bei Hotterloch gerufen. Es scheint, dass jemand vor Ort eine improvisierte Grillstelle betrieben hat. Der angrenzende morsche Baumstamm fing Feuer. Die Feuerwehr löschte den Stamm ab, es entstand kein nennenswerter Schaden. Das Polizeirevier Ravensburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.
Bad Waldsee / Gaisbeuren
Positiver Drogenvortest bei Autofahrer
Ein 21-jähriger Autofahrer wurde bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle an der B 30 bei Gaisbeuren positiv auf Cannabis getestet. Beamte des Polizeireviers Weingarten hatten den Fahrer gestoppt und Anzeichen für Drogenkonsum bemerkt. Nachdem der Drogenvortest den Verdacht bestätigte, musste der Fahrer eine Blutprobe im Krankenhaus abgeben. Bei positivem Ergebnis drohen dem jungen Mann mehrere hundert Euro Bußgeld und ein Fahrverbot.
Wangen im Allgäu
Autofahrer mit über drei Promille Alkohol im Blut
Bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstagabend auf der L 325 bei Herfatz pustete ein Autofahrer über drei Promille. Die Polizei stoppte den 32-Jährigen zur Kontrolle und bemerkte starken Alkoholgeruch. Der Fahrer musste seinen Führerschein abgeben und seinen Wagen stehen lassen. Im Krankenhaus wurde eine Blutprobe entnommen. Der Mann erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (26963) höher war als die der weiblichen (3751) und nicht-deutschen Verdächtigen (11419). Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10,38% aus, was 10.355 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,57% der Gesamtzahl aus, was 1.733 Unfällen entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 85,09%, was 260.926 Unfällen entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








