Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Ravensburg: Polizei ermittelt nach Schusswaffenangriff

Die Kriminalpolizei Ravensburg untersucht einen Vorfall, bei dem ein Mann auf einen anderen geschossen hat. Das Opfer wurde verletzt, ist aber außer Lebensgefahr.

Foto: Depositphotos

Ravensburg (ost)

Die Polizei ermittelt nach einem Vorfall

Die Kriminalabteilung Ravensburg hat nach einem Zwischenfall zwischen zwei Männern am Montag (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/138081/6330821) Untersuchungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet. Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittler trafen ein 32-Jähriger und ein 33-Jähriger in der Hindenburgstraße aufeinander und gerieten offenbar wegen Geldschulden in Streit. Während des Streits zog der jüngere Mann eine Schusswaffe und schoss auf sein Opfer. Der 33-Jährige erlitt zunächst lebensbedrohliche Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Mitarbeiter der psychosozialen Notfallversorgung kümmerten sich um Zeugen. Der 32-jährige Verdächtige flüchtete nach der Tat zu Fuß und wurde wenig später von Beamten des Polizeireviers Ravensburg in der Nähe des Tatorts vorläufig festgenommen. Er soll im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden.

Oberstaatsanwältin Christine Weiss, Tel. 0751/806-1337

Erste Polizeihauptkommissarin Daniela Baier, Tel. 0751/803-1010

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24