Ein 27-Jähriger griff einen Bewohner mit einem Küchenmesser an, trotz Gegenwehr wurde das Opfer lebensbedrohlich verletzt.
Ravensburg: Untersuchungshaft nach versuchtem Totschlag

Tettnang (Bodenseekreis) (ost)
Eine Untersuchung wegen versuchten Totschlags – Der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft
Die Kriminalpolizei Friedrichshafen ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts, das am Sonntagabend in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Langenargener Straße stattgefunden hat. Nach den bisherigen Informationen hat ein 27-Jähriger aus unbekannten Gründen einen anderen Bewohner mit einem Küchenmesser angegriffen und dem 29-Jährigen eine Stichverletzung zugefügt. Das Opfer konnte sich mit Pfefferspray verteidigen und den Angreifer abwehren. Trotzdem wurde der 29-Jährige im Brustbereich lebensbedrohlich verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Beamten des Polizeireviers Friedrichshafen haben den 27-jährigen Verdächtigen sofort vor Ort festgenommen und das Tatmesser sichergestellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde der dringend Tatverdächtige am Montagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl gegen den gambischen Staatsangehörigen erließ und in Vollzug setzte. Anschließend wurde der 27-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Kriminalpolizei hat nun mit den Ermittlungen begonnen, um den genauen Ablauf und die Hintergründe der Tat zu klären.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Darunter waren 345 männliche Verdächtige und 36 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








