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Rems-Murr-Kreis: Brand, Raub und Widerstand gegen Polizeibeamte

In Backnang brach ein Kellerbrand aus, während in Winnenden ein Kind beraubt und ein 24-jähriger Mann Widerstand gegen Polizeibeamte leistete.

Foto: Depositphotos

Aalen (ost)

Backnang: Feuer im Keller

Früh am Donnerstagmorgen brach in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses in der Industriestraße aus bisher unbekannten Gründen ein Feuer aus. Dies führte zu starker Rauchentwicklung, wodurch die Bewohner das Gebäude verlassen mussten. Die Feuerwehr war vor Ort und konnte das Feuer löschen. Die Untersuchungen zur Brandursache wurden eingeleitet. Der entstandene Sachschaden kann bisher nicht genauer beziffert werden.

Winnenden: Kind niedergestoßen und Geld gestohlen

Am Donnerstagmorgen gegen 07:45 Uhr wurde ein 11-jähriger Junge vor einer Bäckerei in der Marktstraße von einem Mann angesprochen und aufgefordert, ihm Geld zu geben. Als der 11-Jährige weglief, wurde er vom Mann festgehalten und erneut aufgefordert, Geld zu übergeben. Nachdem der Junge einen zweistelligen Bargeldbetrag übergab, wurde er vom bisher unbekannten Mann umgeworfen. Der Dieb flüchtete dann. Er wurde als etwa 40 Jahre alt und etwa 170 cm groß beschrieben. Außerdem trug er eine schwarze, knielange Jacke und hatte eine schlanke Figur. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 07361 5800. Insbesondere werden zwei Frauen gesucht, die aus der Bäckerei kamen und dem 11-jährigen Jungen halfen.

Winnenden: 24-Jähriger widersetzt sich Polizeibeamten

Am Mittwoch gegen 12:20 Uhr kam es in der Albertviller Straße in Winnenden zu einem Polizeieinsatz. Ein 24-jähriger Deutscher, der zuvor in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht war, hatte diese verlassen. Als die Polizeibeamten den Mann im Stadtgebiet antrafen, ignorierte er mehrmals die Aufforderung, stehen zu bleiben. Im weiteren Verlauf wurde der 24-Jährige zunehmend aggressiv und bedrohte die eingesetzten Beamten. Da er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte, musste er unter Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht werden. Auch bei seiner Rückführung in die Einrichtung leistete er weiterhin Widerstand und beleidigte die Polizeibeamten. Drei Beamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, blieben jedoch dienstfähig. Nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft Ellwangen wurde der 24-Jährige freigelassen.

Bereits am Vortag kam es in Schwäbisch Gmünd zu Widerstandshandlungen des 24-Jährigen.

Ursprüngliche Meldung vom 07.10.2026: Schwäbisch Gmünd: Polizisten bei Widerstand verletzt

Ein hoch aggressiver 24-Jähriger hielt sich am Dienstagabend im Bereich der Remsgalerie in der Ledergasse auf. Beim Biertrinken geriet der Deutsche gegen 21.10 Uhr in Streit mit anderen Personen. Daraufhin schlug und bedrohte er einen 33-jährigen Sicherheitsmitarbeiter, der für Ruhe sorgen wollte, sowie einen 27-Jährigen. Gegen die einschreitenden Polizisten verhielt er sich ebenfalls hoch aggressiv und widersetzte sich der Kontrolle und den folgenden Maßnahmen. Er leistete erheblichen Widerstand gegen das Anlegen von Handschellen. Anschließend versuchte er mehrmals, die Polizisten mit Kopfstößen zu treffen, spuckte sie an und musste mit erheblichem Kraftaufwand unter Kontrolle gehalten werden. Im Gewahrsam verletzte er sich selbst, indem er mehrmals mit dem Kopf gegen die Zellenwand schlug. Schließlich wurde er unter Polizeibegleitung ins Krankenhaus gebracht, wo er fixiert und sediert werden musste. Auch hier leistete er Widerstand. Zwei Polizisten wurden durch die Handlungen des Beschuldigten leicht verletzt. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 auf 3202, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

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