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Rems-Murr-Kreis: Informationsfahrzeug der Polizei in Fellbach

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein schockierendes Erlebnis. Die Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls bedeutet eine Einschränkung der Lebensqualität.

Foto: Depositphotos

Aalen (ost)

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein schockierendes Erlebnis. Die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch tiefgreifende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, sind für viele Betroffene oft schwerwiegender als der rein materielle Schaden.

Die Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls bedeutet eine Einschränkung der Lebensqualität. Und dies im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung.

Wichtig sind: Eine gute Sicherungstechnik, ein “sicherungsbewusstes Verhalten” und aufmerksame Nachbarn. In den zurückliegenden Jahren ist die Anzahl der missglückten Einbruchsversuche stark gestiegen. Ein Blick in die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt auch im Jahr 2025, dass knapp die Hälfte der Einbrüche im Versuch gescheitert sind.

Um die Bürgerinnen und Bürger im Rems-Murr-Kreis darüber zu informieren, werden dieses Jahr mehrere Veranstaltungen mit dem Informationsfahrzeug des Landeskriminalamts Baden-Württemberg durchgeführt.

Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Rems-Murr-Kreis informiert in diesem Fahrzeug über verschiedene Möglichkeiten des Einbruchschutzes. Diese kann mechanische oder elektronische Sicherungen umfassen.

Das Informationsfahrzeug der Polizei ist am Montag, 10.08.2026, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 15:30 Uhr in Fellbach-Schmiden am Otilia-Frech-Platz anzutreffen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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