In Remshalden-Geradstetten wurden Fahrzeuge geöffnet und Bargeld entwendet. In Winnenden wurde ein Auto zerkratzt. In Allmersbach im Tal fuhr eine Ford-Fahrerin über eine Verkehrsinsel. In Backnang brach ein Brand aus. In Aspach/Kleinaspach leistete ein Mann Widerstand. In Fellbach prallte ein betrunkener Fahrer gegen eine Leitplanke.
Rems-Murr-Kreis: Mehrere Vorfälle

Aalen (ost)
Remshalden-Geradstetten: Autodiebstähle
In der Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen 23:00 Uhr und 8:30 Uhr wurden insgesamt 16 Fahrzeuge auf mysteriöse Weise geöffnet und vor allem kleine Bargeldbeträge entwendet. Es wurden keine Schäden an den Fahrzeugen festgestellt. Zeugen, die in dieser Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Weinstadt unter der Telefonnummer 07151 65061 in Verbindung zu setzen.
Winnenden: Beschädigung eines Autos
Zwischen 11:00 Uhr und 14:30 Uhr am Freitag wurde ein geparkter Skoda in der Silberpappelstraße auf der Fahrerseite über die gesamte Länge des Fahrzeugs zerkratzt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Winnenden unter der Telefonnummer 07195 6940 entgegen.
Allmersbach im Tal: Unfall – über Verkehrsinsel gefahren
Am Sonntag um 11:10 Uhr fuhr eine 82-jährige Ford-Fahrerin auf der Allmersbacher Straße, als sie aufgrund von Blendung eine Verkehrsinsel übersah und darüber fuhr. Der Ford blieb trotz des Unfalls fahrbereit. An der Verkehrsinsel wurden zwei Verkehrszeichen und ein Standrohr beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt etwa 5.000 Euro. Es gab keine Verletzten.
Backnang: Feuer im Treppenhaus
Am Sonntag gegen 18:20 Uhr gerieten im Treppenhaus der Gartenstraße abgestellte Gegenstände aus unbekannten Gründen in Brand. Das gesamte Mehrfamilienhaus wurde stark verraucht. Alle Bewohner konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Ein Feuerwehrmann verletzte sich leicht durch Rauchgaseinwirkung. Der Schaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit zehn Fahrzeugen und 48 Einsatzkräften vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an und werden im Laufe des Tages fortgesetzt.
Aspach/Kleinaspach: Widerstand
Am Samstag gegen 21:30 Uhr wurde die Polizei in die Winzerstraße gerufen, da ein 19-jähriger Mann auf das Dach eines Hauses geklettert war. Als die Streife ankam, befand sich der Mann bereits wieder auf dem Boden. Er schrie herum und zeigte aggressives Verhalten. Es wurde gemeldet, dass er einen Gast des Weinfestes leicht verletzt hatte. Als der Mann weglief, wurde er von der Polizei festgehalten, was er vehement ablehnte. Er musste in Handschellen gelegt werden und wurde ins Krankenhaus gebracht. Eine Polizistin wurde leicht verletzt. Der Mann muss mit einem Strafverfahren rechnen.
Fellbach: Unfall – gegen Leitplanke geprallt
Am Sonntag gegen 05:00 Uhr fuhr ein 23-jähriger Renault-Fahrer auf der Landesstraße L1197 von Fellbach in Richtung Oeffingen. Aus unbekannten Gründen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug auf der Abbiegespur zur Tournonstraße und prallte allein gegen die Leitplanke. Der Fahrer hatte etwa 1,6 Promille Alkohol im Blut und es bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand. Sein Führerschein wurde vor Ort eingezogen. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 5.000 Euro. Der Renault musste abgeschleppt werden. Es gab keine Verletzten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 zurückging. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419 an. Im Vergleich dazu hat Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








