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Rems-Murr-Kreis: Trunkenheitsfahrt

Ein 55-jähriger VW-Fahrer wurde mit 1,3 Promille erwischt und sein Führerschein vor Ort beschlagnahmt. Mehrere Anzeigen drohen ihm nun.

Foto: Depositphotos

Aalen (ost)

Backnang: Alkoholfahrt

Früh am Dienstagmorgen, gegen 01:30 Uhr, wurde ein 55-jähriger Fahrer eines VW auf der B14 wegen seiner unsicheren Fahrweise auffällig. Als er an der Kreuzung Krähenbach das Rotlicht einer Ampel missachtete, stoppte ihn eine Streife des Polizeireviers Backnang und führte eine Verkehrskontrolle durch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab, dass der Fahrer des VW etwa 1,3 Promille hatte. Sein Führerschein wurde vor Ort eingezogen und er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Ihm drohen nun mehrere Anzeigen.

Backnang/Sachsenweiler: Einbruch

Ein Haus in der Straße Am Dresselbach wurde am Montag zwischen 09:30 Uhr und 15:40 Uhr von unbekannten Tätern durchwühlt. Nach gewaltsamem Eindringen durch die Eingangstür durchsuchten sie die Zimmer und durchwühlten Schränke und Schubladen. Es ist noch nicht bekannt, was gestohlen wurde. Der Sachschaden an der Eingangstür beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. Das Polizeirevier Backnang führt die Ermittlungen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 07191 9090.

Schorndorf: Diebstahl eines E-Scooters

Am Montag gegen 17:45 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass unbekannte Diebe einen E-Scooter der Marke “Xiamen” gestohlen haben. Der E-Scooter war vor einer Drogerie am Marktplatz abgestellt und hatte das Versicherungskennzeichen 616 ELV. Der Roller hat einen Wert von etwa 400 Euro. Das Polizeirevier Schorndorf bittet um Hinweise unter 07181 2040.

Winnenden: Brand von Mülltonnen

In der Straße Eitelböse gerieten in der Nacht zum Dienstag mehrere Mülltonnen aus unbekannten Gründen in Brand. Eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Es gab keine Verletzten, aber der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. Das Polizeirevier Winnenden hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter 07195 6940.

Winnenden/Birkmannsweiler: Beschädigung eines Autos

Im Laufe des Montags wurde ein Auto in der Birkenstraße von unbekannten Tätern beschädigt. Die gesamte rechte Seite des BMW wies einen durchgehenden Kratzer auf. Der Schaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Winnenden bittet um Hinweise unter der Rufnummer 07195 2040.

Weinstadt/Schnait: Widerstand

Am Montagnachmittag wurde die Polizei zu einem Streit in der Blütenstraße gerufen. Eine 40-jährige Frau zeigte vor Ort ein zunehmend aggressives Verhalten. Als die Polizisten versuchten, sie des Platzes zu verweisen, griff sie sie an. Ein Beamter wurde leicht am Kopf verletzt. Die Frau wurde in eine Fachklinik gebracht und muss mit einer Anzeige rechnen.

Waiblingen: Einbruchsversuche

Über das vergangene Wochenende versuchten unbekannte Täter in Waiblingen, durch Aufhebeln von Türen Zugang zu Firmenräumen zu erhalten. In einer Bäckereifiliale in der Bahnhofstraße gelangten die Täter offenbar in die Verkaufsräume. Es wurde jedoch nichts gestohlen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1500 Euro. Auch die Räumlichkeiten einer Autovermietung in der Devizesstraße wiesen Hebelspuren an der Eingangstür auf. Die Täter gelangten jedoch nicht hinein. Der Schaden an der Tür beträgt etwa 500 Euro. Das Polizeirevier Waiblingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen. Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07151 9500 bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 32420 auf 30714 zurück. Von den Verdächtigen waren 28389 männlich, 4031 weiblich und 10727 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen, also 0.57%, verzeichnet. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. In der Ortslage waren 25663 Unfälle innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte waren 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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