Ein Unfall mit drei Fahrzeugen und Verletzten auf der L1066, sowie Trunkenheitsfahrten und Einbruchsversuche beschäftigen die Polizei im Rems-Murr-Kreis.
Rems-Murr-Kreis: Unfall, Trunkenheitsfahrten, Einbruch- und Einbruchsversuch

Aalen (ost)
Fichtenberg: Kollision auf L1066
Am Donnerstag, gegen 16:30 Uhr ereignete sich ein Zusammenstoß mit einem Gesamtschaden von etwa 30.000 Euro auf der L1066 zwischen Fichtenberg und Fornsbach. In einer Kurve kam eine 68-jährige Fahrerin eines Mazda aus bisher ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem entgegenkommenden Kia eines 49-jährigen Fahrers zusammen. Der Mazda der 68-Jährigen wurde von der Leitplanke abgelenkt und kollidierte dann frontal mit dem Golf eines 58-jährigen Fahrers. Laut ersten Informationen wurden die Mazda-Fahrerin und der Kia-Fahrer leicht verletzt. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtüchtig und mussten abgeschleppt werden.
Fellbach: Alkoholisierter Fahrt
Am Donnerstagabend, gegen 20:15 Uhr wurde in der Pfarrer-Sturm-Straße ein 49-jähriger Fahrer eines Fiat einer Verkehrskontrolle unterzogen und auf seine Fahrtüchtigkeit überprüft. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab beim Fiat-Fahrer einen Wert von etwa 1,4 Promille. Der 49-Jährige musste seinen Führerschein vor Ort abgeben und sich einer Blutentnahme unterziehen. Ihm droht nun eine Anzeige.
Winnenden: Alkoholisiert mit E-Scooter unterwegs
Ein 37-jähriger Mann war am Donnerstag, gegen 20:40 Uhr in der Marktstraße mit seinem E-Scooter unterwegs und wurde von der Polizei kontrolliert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab beim 37-Jährigen einen Wert von etwa 2,5 Promille. Es gab auch Anzeichen dafür, dass der E-Scooter-Fahrer Marihuana konsumiert hatte. Die Weiterfahrt wurde dem 37-Jährigen untersagt und er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Er muss nun mit einer Anzeige rechnen.
Winnenden: Einbruch in Wohnung
Zwischen Montag, 07:00 Uhr und Donnerstag, 14:00 Uhr versuchten unbekannte Täter zunächst, über ein Fenster mit geschlossenem Rollladen in eine Wohnung in der Degenhofer Straße einzudringen. Obwohl das Fensterglas beim Einbruchsversuch zersplitterte, hielt das Fenster stand, so dass die Täter nicht in die Wohnräume eindringen konnten. Daraufhin brachen die Täter gewaltsam die Hauseingangstür auf und gelangten so ins Innere. Sie durchsuchten alle Räume und hinterließen einen Schaden von etwa 7.000 Euro. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch unklar. Das Polizeirevier Winnenden bittet um Hinweise auf verdächtige Personen und Fahrzeuge und nimmt diese unter der Rufnummer 07195 6940 entgegen.
Wailbingen: Einbruchsversuch – Fahndung mit Helikopter
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, kurz nach Mitternacht, wurde ein unbekannter Täter über eine installierte Überwachungskamera dabei beobachtet, wie er an einem Lüftungsgitter und einem Pavillon in der Talstraße herumhantierte. Als die Geschädigte den Unbekannten über die Kamera ansprach, flüchtete dieser. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen, auch mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers, konnte der unbekannte Täter nicht gefasst werden. Das Polizeirevier Waiblingen führt die weiteren Ermittlungen durch und bittet um Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07151 9500 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 40.049 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wobei 36.787 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 32.420, wovon 28.389 männlich und 4.031 weiblich waren. 10.727 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der erfassten Fälle auf 37.873, wobei 34.877 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.714, davon 26.963 männlich und 3.751 weiblich. 11.419 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon gab es 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) wurden 13562 Unfälle (4.42%) verzeichnet und auf Autobahnen ereigneten sich 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








