Verkehrsunfall mit Verletzten in Aspach und Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt in Winnenden/Hilzingen-Duchtlingen. Ein 66-jähriger Fahrer und seine Mitfahrerin wurden leicht verletzt. Der Beschuldigte wurde festgenommen und inhaftiert.
Rems-Murr-Kreis: Verkehrsunfälle, Einbruch und Festnahme

Aalen (ost)
Aspach: Autounfall mit Verletzten
Am 05.08.2026 hat eine 37-jährige Fahrerin eines Skoda Kamiq gegen 08:10 Uhr beim Einbiegen in die Schwarzackerstraße ein Kleinkraftrad übersehen. Aufgrund des einfahrenden Skoda musste der 66-jährige Fahrer ausweichen und verlor dabei die Kontrolle über das Kleinkraftrad. Sowohl der Fahrer als auch seine 66-jährige Mitfahrerin wurden bei dem Sturz leicht verletzt.
Gemeinsame Erklärung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Aalen
Winnenden/Hilzingen-Duchtlingen: Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt durch Spezialeinheit
Wie bereits am 8. Juli 2026 berichtet, kam es am 7. Juli 2026 gegen 17:45 Uhr vor den Räumlichkeiten einer Jugendhilfeeinrichtung in der Ringstraße in Winnenden zu einem Vorfall. Nach vorherigen verbalen Auseinandersetzungen soll ein 18-jähriger von einem 19-jährigen Deutschen mit Pfefferspray und einem Messer angegriffen worden sein. Der Verletzte wurde durch einen Messerstich in den Rücken lebensgefährlich verletzt, befindet sich aber nach ärztlicher Behandlung nicht mehr in Lebensgefahr. Der Angreifer flüchtete nach der Tat.
Nach intensiven Untersuchungen der Kriminalpolizei Waiblingen wurde der Verdächtige am 4. August 2026 von der Spezialeinheit der Polizei Baden-Württemberg und dem Polizeipräsidium Konstanz in Hilzingen-Duchtlingen festgenommen.
Der Verdächtige wurde am 5. August 2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart vor dem Haftrichter am Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und setzte ihn in Kraft. Der Verdächtige wurde inhaftiert.
Die Erstmeldung ist abrufbar unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110969/6310774.
Plüderhausen: Unfall an Bahnübergang
Ein 55-jähriger Fahrer eines Klein-Lkw von Renault fuhr am Mittwoch gegen 10:15 Uhr trotz Rotlicht in den Bahnübergang in der Brückenstraße. Als er sich auf dem Bahnübergang befand, schlossen sich die Schranken, wodurch eine Weiterfahrt unmöglich wurde. Um einen Zusammenstoß mit dem herannahenden Zug zu vermeiden, fuhr er rückwärts und durchbrach die Schranke, die dadurch stark beschädigt wurde. Der entstandene Schaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Die Bahnstrecke war bis ca. 11:20 Uhr gesperrt.
Fellbach: Einbruch in Schulen
Zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen brachen bisher unbekannte Diebe in die Auberlen-Realschule und ins Friedrich-Schiler-Gymnasium ein. Innerhalb der beiden Schulen wurden weitere Türen gewaltsam geöffnet und mehrere Räume nach Wertgegenständen durchsucht. Bislang wurde in beiden Fällen nichts gestohlen, aber es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 11.000 Euro. Das Polizeirevier Fellbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0711 57720.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 432 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon haben 33630 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 10.97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








