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Rems-Murr-Kreis: Widerstand nach Trunkenheitsfahrt

Ein betrunkener Ford-Fahrer leistete Widerstand gegen die Polizei nach einer Reifenpanne, verletzte zwei Beamte und wurde in Gewahrsam genommen.

Foto: Depositphotos

Aalen (ost)

Kernen-Stetten: Widerstand nach Trunkenheitsfahrt

Ein 38-jähriger Fahrer eines Fords hatte am Dienstag gegen 22 Uhr eine Reifenpanne auf der Esslinger Straße (L1199) in der Nähe des Steinbruchs. Ein anderer Autofahrer wollte dem 38-Jährigen bei der Panne helfen. Er bemerkte, dass der Fahrer des Fords offensichtlich betrunken war und informierte die Polizei. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa zwei Promille beim Ford-Fahrer. Der 38-Jährige wurde aggressiv, weigerte sich, zur Blutentnahme zu gehen, und griff die Polizisten an. Er wurde mit Handschellen fixiert und zur Blutentnahme gebracht. Zwei Polizistinnen wurden bei den Widerstandshandlungen leicht verletzt. Der 38-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und sein Führerschein wurde eingezogen. Er muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.

Fellbach: Angriff auf Taxifahrer

Ein 68-jähriger Mann bestellte sich am Mittwoch gegen 01:20 Uhr ein Taxi in die Stuttgarter Straße. Da der 68-jährige Fahrgast sich weigerte, sich anzuschnallen und zunehmend aggressiv wurde, forderte der 54-jährige Taxifahrer ihn auf, auszusteigen. Daraufhin schlug der stark betrunkene Fahrgast dem Taxifahrer ins Gesicht und verletzte ihn leicht. Gegen den 68-jährigen Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Winnenden-Schelmenholz: Einbruch in Bäckerei

In der Nacht zum Mittwoch um 2:15 Uhr brachen bisher unbekannte Diebe in eine Bäckereifiliale in der Linsenhalde-Straße ein. Die Höhe des Diebesguts und des entstandenen Sachschadens werden derzeit ermittelt. Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07195 6940 beim Polizeirevier Winnenden zu melden.

Alfdorf-Haghof: Zusammenstoß

Am Dienstag gegen 17:30 Uhr kam es in der Haghof-Straße in der Nähe der Haghofer Ölmühle zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem 42-jährigen Ford-Fahrer und einem 28-jährigen BMW-Fahrer. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro, nach aktuellem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 653 deutlich höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 80. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen verzeichnet, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 25.663 innerorts (8,37%), 13.562 außerorts (4,42%) und 3.369 auf Autobahnen (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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