Eine 48-Jährige geriet mehrmals in den Gegenverkehr und musste wegen Alkoholeinfluss ihren Führerschein abgeben. Zeugen werden gesucht.
Remseck am Neckar: 48-Jährige gerät in Gegenverkehr

Ludwigsburg (ost)
Ein 38-jähriger Fahrer eines VW bemerkte am Mittwoch (27.05.2026) gegen 12.15 Uhr auf der Landesstraße 1100 (L1100, Neckartalstraße) in Remseck am Neckar – Aldingen das Fahrverhalten einer 48-jährigen Fahrerin eines Dacia vor ihm. Die Dacia-Fahrerin fuhr in Richtung Remstalstraße, kam mehrmals auf die Gegenfahrbahn und den Grünstreifen. An der Kreuzung L1100 und L1140 bog die Dacia-Fahrerin zuerst rechts ab, um dann nach links auf die L1140 in Richtung Schwaikheim abzubiegen. Kurz nach dem Ortsausgang Neckarrems geriet die 48-Jährige erneut auf die Gegenfahrbahn, wodurch ein unbekannter Fahrer eines grauen Mercedes-E-Klasse bremsen und ausweichen musste, um einen Zusammenstoß mit dem Dacia zu vermeiden.
Der 38-Jährige überholte dann den Dacia, zwang die 48-Jährige, ihr Fahrzeug zu verlangsamen, und forderte sie auf, in einen Feldweg abzubiegen. Ein 35-Jähriger, der hinter dem VW-Fahrer fuhr, half dabei. Die Frau stoppte schließlich etwa anderthalb Kilometer weiter auf einem Feldweg.
Beamte des Polizeireviers Kornwestheim stellten kurz darauf fest, dass die 48-Jährige möglicherweise unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2 Promille. Die Frau musste sich daher einer Blutentnahme unterziehen, und ihr Führerschein wurde eingezogen.
Da die 48-Jährige auch einen psychischen Ausnahmezustand zu haben schien, wurde sie in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
Das Polizeirevier Kornwestheim bittet in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise, insbesondere den Fahrer oder die Fahrerin des grauen Mercedes. Für Informationen stehen die Tel. 07154 1313-0 sowie die E-Mail-Adresse kornwestheim.prev@polizei.bwl.de zur Verfügung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10,97% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Tote, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








