Ein 32-Jähriger wird wegen Verdachts des Drogenhandels in nicht geringer Menge ermittelt. Über 1 kg Amphetamin und andere Drogen wurden bei ihm gefunden und beschlagnahmt.
Reutlingen: 1 kg Amphetamin und weitere Drogen beschlagnahmt

Reutlingen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen
Ein 32-jähriger Mann wird von der Staatsanwaltschaft Stuttgart und einer Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge untersucht. Bei dem Mann, der derzeit in Haft ist, fanden und beschlagnahmten die Beamten über 1 kg Amphetamin und andere Drogen.
Am Dienstag wurde bei dem polizeibekannten Mann aufgrund früherer Ermittlungen ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung vollstreckt. Dabei stießen die Beamten auf Amphetamin, mehrere hundert Ecstasy-Tabletten und weitere synthetische Designerdrogen, sowie etwa 22 Gramm MDMA-Kristalle. Außerdem entdeckten und beschlagnahmten die Beamten 77 Gramm Marihuana, mehrere hundert Euro Bargeld und verschiedene Utensilien, die auf einen gewerbsmäßigen Drogenhandel hindeuten.
Der einschlägig polizeibekannte deutsche Staatsbürger wurde vorübergehend festgenommen und am nächsten Tag der Haftrichterin beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Diese erließ den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl und setzte ihn um. Der Beschuldigte wurde dann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, wobei 36787 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 32420, wovon 28389 männlich und 4031 weiblich waren. 10727 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 37873, wobei 34877 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30714, davon waren 26963 männlich und 3751 weiblich. 11419 der Verdächtigen hatten keine deutsche Staatsbürgerschaft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








