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Reutlingen: Auto als Waffe eingesetzt

Eine 35-Jährige soll am Dienstagnachmittag ihren 39-Jährigen ehemaligen Lebensgefährten mit einem Auto angefahren haben, wobei dieser leicht verletzt wurde.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen

Lenningen (ES):

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen ermitteln gegen eine 35-jährige Frau wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Die Frau steht im dringenden Verdacht, am Dienstagnachmittag (18.08.2026) absichtlich ihren 39-jährigen ehemaligen Lebensgefährten mit einem Auto angefahren zu haben. Die Frau befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Um 14:45 Uhr war der 39-Jährige mit einer Zeugin auf einem Wiesengrundstück zwischen Oberlenningen und Gutenberg beschäftigt, als die 35-Jährige mit einem Geländewagen auf das Grundstück fuhr. Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der die Frau die Zeugin und den Mann bedroht und angegriffen haben soll, bevor sie in ihr Auto stieg und davonfuhr. Kurz darauf kam sie erneut mit ihrem Wagen zurück, beschimpfte den 39-Jährigen, der sich erst vor kurzem von ihr getrennt hatte, bedrohte ihn mit einem Gegenstand und griff ihn an. Während des Gerangels gelang es dem Mann, der Frau den Gegenstand zu entreißen. Daraufhin stieg sie in ihr Auto, beschleunigte und fuhr mutmaßlich gezielt auf den 39-Jährigen zu. Er versuchte, sich durch einen Sprung zur Seite zu retten, wurde jedoch vom Geländewagen erfasst und leicht verletzt. Dabei prallte der SUV gegen das dahinter geparkte Auto des Mannes, das leicht beschädigt wurde. Anschließend stieg die Frau erneut aus und bedrohte den 39-Jährigen, der daraufhin die Polizei verständigte. Die Frau wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Der 39-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Die 35-jährige deutsche Staatsbürgerin wurde am Mittwochnachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Der Richter erließ den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl und setzte ihn um. Die Frau wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (cw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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