Die Verkehrspolizei zieht einen rücksichtslosen Mercedes-Fahrer aus dem Verkehr, nachdem er andere Verkehrsteilnehmer gefährlich überholt hat.
Reutlingen: Auto und Fahrer aus Verkehr gezogen

Reutlingen (ost)
Auto samt Fahrer aus dem Verkehr gezogen (Zeugenaufruf)
Die Verkehrspolizei hat am Freitagmorgen einen 26-jährigen Mercedes-Fahrer gestoppt, der auf der Konrad-Adenauer-Straße und der B28 durch sein gefährliches und rücksichtsloses Fahrverhalten auffiel. Gegen 10.30 Uhr waren die Polizeibeamten mit einem zivilen Einsatzfahrzeug stadtauswärts auf der Konrad-Adenauer-Straße unterwegs, als ein grauer Mercedes von hinten sehr schnell näher kam und extrem dicht auffuhr. An der Auffahrt zur B28 wechselte der Mercedes sofort auf die linke Spur, beschleunigte stark und musste dann wegen eines vorausfahrenden Ford Ranger PickUp abbremsen. Auch diesem fuhr er dicht auf, bis er nach der stationären Geschwindigkeitsmessanlage erneut stark beschleunigte und den Ford auf den rechten Fahrstreifen drängte. Anschließend wechselte er zwischen anderen Verkehrsteilnehmern abrupt von der linken Spur auf die Abbiegespur der Ausfahrt Betzingen. Der 26-jährige Fahrer konnte in der Markwiesenstraße kontrolliert werden. Sein Führerschein und der Mercedes wurden nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft vor Ort beschlagnahmt. Der Wagen wurde von einem Abschleppdienst abtransportiert und zur forensisch-technischen Untersuchung gebracht. Die Verkehrspolizei Tübingen bittet um Zeugen und Autofahrer, die durch das Verhalten des grauen Mercedes behindert oder gefährdet wurden. Insbesondere wird der Fahrer des Ford Ranger PickUp gebeten, sich zu melden. Verkehrspolizei Tübingen, Telefon 07071/972-1400. (cw)
Wernau (ES): Einbruch in Bauwagen
Unbekannte brachen zwischen Mittwoch, 16 Uhr, und Freitag, 15 Uhr, in einen als Aufenthaltsraum genutzten Bauwagen ein. Die Einbrecher betraten das Gelände des Abfallwirtschaftsbetriebs in der Leuschnerstraße und brachen dort gewaltsam die Tür des Bauwagens auf. Sie durchsuchten den Wagen nach Diebesgut, fanden jedoch nur Hundekekse in einer Kasse, die sie offenbar nicht interessierten. Anschließend versuchten sie, einen an der Wand montierten Metallkasten zu öffnen, in der Annahme, dass es sich um einen Tresor handelte. Es stellte sich jedoch heraus, dass es nur die Gasheizung war, und sie mussten ohne Beute fliehen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 150 Euro geschätzt. Die Ermittlungen hat der Polizeiposten Wernau übernommen. (cw)
Hirrlingen (ZAK): Gefährliches Überholmanöver
Ein Verkehrsunfall am Freitagmorgen auf der L391 zwischen Rangendingen und Hirrlingen führte zu erheblichem Sachschaden. Gegen 9.30 Uhr überholte eine 36-jährige Fahrerin eines VW T-Roc trotz unzureichender Sichtverhältnisse einen Traktor eines 23-jährigen Fahrers auf der Landesstraße in Richtung Hirrlingen. Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden 5er BMW eines 51-jährigen Fahrers, der versuchte, durch Bremsen und Ausweichen einen Unfall zu vermeiden. Der VW berührte noch den Traktor, bevor er zum Stehen kam. Es gab keine Verletzten, aber der VW und der BMW waren so schwer beschädigt, dass sie von Abschleppdiensten abtransportiert werden mussten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro am VW, etwa 30.000 Euro am BMW und etwa 500 Euro am Traktor geschätzt. Der Führerschein der 36-jährigen Fahrerin wurde sofort eingezogen. (cw)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








