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Reutlingen: Brände

Zimmerbrand in Reutlingen: Feuerwehr löscht Waschmaschinenbrand, 10.000 Euro Sachschaden, niemand verletzt. Gasalarm in Nürtingen: Feuerwehr reduziert Kohlenstoffmonoxidbelastung in Wohnung.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Brand in Zimmer

Am Samstagnachmittag gab es in der Altheimer Straße einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aufgrund eines Zimmerbrandes. Um 14.25 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle des Landkreises Reutlingen ein Brand in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Daraufhin rückten fünf Fahrzeuge und 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie zwei Fahrzeuge und fünf Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zum Einsatzort aus. Die Feuerwehr musste vor Ort gewaltsam in das Zimmer eindringen, um den Brand einer Waschmaschine und der daneben liegenden Wäsche im Erdgeschoss schnell zu löschen. Niemand wurde verletzt. Es wird angenommen, dass ein technischer Defekt an einem Haushaltsgerät den Brand verursacht hat. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Reutlingen (RT): Gasalarm

In der Nacht zum Sonntag löste eine erhöhte Kohlenstoffmonoxidkonzentration den Einsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei aus. Um 04.20 Uhr wurde der Rettungsdienst zu einem medizinischen Notfall in einer Wohnung in der Parlerstraße gerufen, als der CO-Melder der Einsatzkräfte auslöste. Die Feuerwehr wurde alarmiert und konnte die Kohlenstoffmonoxidbelastung in der Wohnung durch Belüftung reduzieren. Es wird vermutet, dass ein kürzlich benutzter Gasgrill auf dem Balkon den erhöhten Wert verursacht hat. Ob der medizinische Notfall auf das ausströmende Gas zurückzuführen ist, muss noch ermittelt werden. Insgesamt waren vier Fahrzeuge und 19 Feuerwehrleute am Einsatz beteiligt.

Dettingen unter Teck (ES): Auffahrunfall mit Verletzten

Ein Verkehrsunfall am Samstagabend auf der Bundesstraße 465 in Dettingen unter Teck führte zu zwei Verletzten und hohem Sachschaden. Um 20.45 Uhr fuhr ein 42-jähriger Mann mit seinem VW Passat in Richtung Kirchheim. An Bord waren eine 37-jährige Frau und ein siebenjähriges Mädchen. Der Mann missinterpretierte eine rote Ampel und bremste abrupt bis zum Stillstand, da er fälschlicherweise glaubte, er müsse als Geradeausfahrer anhalten. Ein 19-jähriger Nissan-Fahrer dahinter versuchte, einen Unfall zu vermeiden, indem er nach rechts auswich, touchierte aber einen VW Polo eines 29-Jährigen. Eine 31-jährige Ford-Fahrerin erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den stehenden Passat auf. Das Kind im Passat und der Fahrer des VW Polo wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

Lenningen (ES): Müllfahrzeug steckt fest

Am Samstagvormittag brachte mangelnde Ortskenntnis einen Müllfahrer in eine prekäre Situation. Um 8.15 Uhr wurde die Polizei verständigt, weil sich ein Müllwagen in der Kanalstraße festgefahren hatte. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der Lkw in den Graben gerutscht war. Der 63-jährige Fahrer war offenbar aufgrund fehlender Ortskenntnis auf einen engen Feldweg gefahren und abgerutscht. Die linken Räder des Fahrzeugs hingen in der Luft, und der Lkw musste abgeschleppt werden. Aufgrund der Aufregung musste der Fahrer mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 2.000 Euro.

Nürtingen (ES): Einbruch in Bildungseinrichtung

In der Nacht zum Samstag brachen unbekannte Täter in eine Bildungseinrichtung in der Neckarstraße ein. Zwischen Freitagabend, 18 Uhr, und Samstagmittag, 12 Uhr, gelangten sie gewaltsam über einen Notausgang in das Gebäude und stahlen eine Geldkassette mit Bargeld. Zur Unterstützung der Ermittlungen wurden Experten der Spurensicherung hinzugezogen.

Tübingen (TÜ): Hüttenbrand

Am Samstagnachmittag rückten Feuerwehr und Polizei zu einem Gartenhüttenbrand in der Straße Kreuzberg aus. Um 16.15 Uhr gingen Anrufe bei der Integrierten Leitstelle des Landkreises Tübingen ein, die von brennender Hütte berichteten. Die 22 Feuerwehrleute konnten den Vollbrand schnell löschen, aber das Feuer griff auf einen Unterstand auf dem Nachbargrundstück über. Die Polizei Tübingen hat Ermittlungen zur unbekannten Brandursache aufgenommen. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Bitz (ZAK): Alkoholisiert und zu schnell unterwegs

Alkoholkonsum am Steuer und überhöhte Geschwindigkeit führten zu einem Verkehrsunfall in der Ortsmitte am Samstagvormittag. Um 9.10 Uhr fuhr ein 32-jähriger Mann mit seinem BMW die Zeppelinstraße in Richtung Haldenweg. In einer Rechtskurve übersah er einen wartenden Mercedes eines 42-Jährigen und fuhr aufgrund zu hoher Geschwindigkeit auf ihn auf. Der Mercedes-Fahrer und seine 37-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Unfallverursacher betrunken war. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille, und er musste eine Blutprobe abgeben. Es ergab sich auch der Verdacht, dass der BMW nicht zugelassen war und der Fahrer keinen Führerschein hatte. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Der BMW wurde abgeschleppt, und der Fahrer erwartet mehrere Anzeigen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männliche und 87 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0,57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85,09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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