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Reutlingen: Mann besprüht Kind in Bus mit Pfefferspray

Am Donnerstag gegen 12.50 Uhr wurden in Ostfildern-Scharnhausen auch zwei weitere Zehnjährige verletzt. Der 64-Jährige wurde angetroffen, die Polizei sucht Zeugen unter 0711-3416983-0.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Der Polizeiposten Ostfildern bittet nach einer Körperverletzung am Donnerstagmittag in der Nellinger Straße in Ostfildern-Scharnhausen (ES) um Zeugenhinweise. Gegen 12.50 Uhr fuhr dort ein 64-jähriger Deutscher mit der Buslinie 120 von Nellingen in Richtung Neuhausen. In dem Bus befanden sich auch drei zehnjährige Schüler auf dem Heimweg. Weil die Kinder offenbar laut waren, soll der Mann einem von ihnen plötzlich aus unmittelbarer Nähe Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben. Der Junge wurde anschließend zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Auch die beiden anderen Kinder erlitten durch den eingeatmeten Sprühnebel leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst versorgte sie am Ort des Vorfalls, danach konnten sie ihren Eltern übergeben werden. Bei der umgehend eingeleiteten Fahndung traf die Polizei den 64-Jährigen an. Gegen ihn wird nun eine entsprechende Strafanzeige erstattet. Wer den Vorfall gesehen hat, wird gebeten, sich unter 0711-3416983-0 zu melden. (nf)

Am Donnerstagmittag ist ein 59-Jähriger in der Echterdinger Hauptstraße in Leinfelden-Echterdingen (ES) gegen eine Hauswand gefahren. Gegen 12.20 Uhr war er mit seiner Begleiterin auf der Hauptstraße in Richtung Ortsmitte unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet sein Mercedes nach rechts von der Fahrbahn, fuhr in eine Hofeinfahrt und stieß dort gegen einen Stützpfeiler eines Wohngebäudes. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Weil der Aufprall den Pfeiler aus seiner Verankerung riss, wurde das Wohngebäude vorsorglich evakuiert. Derzeit sichern zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr und des THW das Gebäude vor Ort. Die Hauptstraße bleibt zunächst gesperrt (Stand 16.30 Uhr). Der Schaden wird vorläufig auf mehr als 100.000 Euro beziffert. Das Auto wurde abgeschleppt; die weiteren Ermittlungen führt die Verkehrspolizei. (nf)

In der Osterstraße im Haigerlocher Stadtteil Trillfingen (ZAK) haben Kriminelle am Mittwochabend rund 300 kg Kupferabschnitte und zwei Werkzeugmaschinen der Marke Hilti entwendet. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand kletterten drei Unbekannte gegen 18.30 Uhr über einen rund zwei Meter hohen Sichtschutzzaun und gelangten auf diese Weise in den Garten und auf die Terrasse eines Gebäudes. Dort nahmen sie das gelagerte Buntmetall an sich und verluden es in einen roten Pkw, der am Zaun stand. Eine Zeugin, die sich nur wenige Meter von dem Fahrzeug entfernt aufgehalten haben soll, dürfte das Einladen und den Abtransport des Diebesguts beobachtet haben. Die Ermittler suchen nun insbesondere diese Frau, von der sie sich weitere Hinweise erhoffen. Sie wird auf etwa 20 bis 40 Jahre geschätzt und hat lange blonde Haare. Bekleidet gewesen sein soll sie mit einem weißen Hoodie und einer schwarzen ärmellosen Jacke. Hinweise nimmt der Polizeiposten Haigerloch unter Telefon 07474/950080 entgegen. (cw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden (10,97 %), 10.355 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (3,38 %), 1.733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,57 %) und 260.926 übrige Sachschadensunfälle (85,09 %). Für die Ortslage wurden 25.663 Unfälle innerorts (8,37 %), 13.562 außerorts ohne Autobahnen (4,42 %) und 3.369 auf Autobahnen (1,1 %) ausgewiesen. Dabei kamen 369 Menschen ums Leben, 6.139 wurden schwer und 36.086 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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