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Reutlingen: Raub, gestürzter Radfahrer

Ein 18-Jähriger wurde mit Schreckschusswaffe ausgeraubt und verletzt. Fahrradfahrer stürzte auf abschüssiger Straße und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Kirchheim/Teck (ES): Überfall mit Schreckschusswaffe (Zeugenaufruf)

Ein junger Mann im Alter von 18 Jahren wurde am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr in der Jesinger Straße Opfer eines Raubüberfalls. Es wird angenommen, dass er sich mit seiner 17-jährigen Begleiterin und einem unbekannten Mann sowie einer Frau getroffen hat, um ein illegales Drogengeschäft abzuschließen. Während des Treffens kam es zu einem Kampf, bei dem der Unbekannte den 18-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe angriff, mit Reizstoff besprühte und verletzte. Anschließend nahm er die Betäubungsmittel und floh mit seiner mutmaßlichen Komplizin in Richtung Lichtensteinstraße. Eine sofortige Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief bisher ergebnislos. Der 18-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Seine 17-jährige Begleitung blieb unverletzt. Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-330 zu melden. (ar)

Esslingen (ES): Radfahrer stürzt

Ein Radfahrer stürzte am Montagnachmittag auf der Georg-Deuschle-Straße, als er bremste. Der 70-jährige Mann war gegen 14.30 Uhr auf der abschüssigen Straße in Richtung Plochinger Straße unterwegs. Er erkannte zu spät, dass ein vor ihm fahrendes Auto seine Geschwindigkeit reduzieren musste. Beim Bremsen stürzte der Radfahrer und verletzte sich. Ein Rettungswagen brachte den älteren Herrn ins Krankenhaus. (cw)

Mössingen (TÜ): Einbruch in Vereinsheim

Unbekannte brachen am Montag zwischen Mitternacht und elf Uhr in die Gaststätte eines Vereinsheims in der Firstwaldstraße ein. Sie brachen gewaltsam eine Tür auf und gelangten so in den Gastraum. Dort durchsuchten sie Schränke und Schubladen nach Wertgegenständen. Einen im Raum stehenden Zigarettenautomaten nahmen sie komplett mit. Ob noch andere Gegenstände gestohlen wurden, ist bisher nicht bekannt. Der Polizeiposten Mössingen hat die Ermittlungen aufgenommen. (cw)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 676 auf 733, wobei der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen von 316 auf 432 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 blieben relativ konstant, wobei im Jahr 2023 22305 Fälle im Vergleich zu 22350 im Jahr 2022 verzeichnet wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 1882 auf 2032. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 1671 auf 1761, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62036 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 22.350 22.305
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.882 2.032
Anzahl der Verdächtigen 1.671 1.761
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.553 1.651
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 118 110
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 771 872

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Dabei waren 345 Verdächtige männlich und 36 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle von Drogenkonsum registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen gemeldet, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% der Gesamtunfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Dabei gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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