Ein 42-Jähriger schlug seinem Kontrahenten mit einem Stein gegen den Kopf, was zu lebensgefährlichen Verletzungen führte. Der Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Reutlingen: Stein gegen Kopf geschlagen, Verdächtiger in Haft

Reutlingen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Tübingen und dem Polizeipräsidium Reutlingen
Ergänzung zur Pressemitteilung vom 06.10.2026 / 11.40 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/6365806
Nach dem Streit zwischen zwei Herren im Alter von 42 und 38 Jahren am 05.10.2026 in Tübingen führen die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Tübingen derzeit Ermittlungen gegen den 42-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Der Mann ist in Untersuchungshaft.
Wie bereits berichtet, gerieten die Männer gegen 19.20 Uhr am Sternplatz zunächst verbal aneinander, wobei der 42-Jährige später seinen Kontrahenten angeblich mit einem Stein am Kopf getroffen haben soll. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo lebensbedrohliche Kopfverletzungen diagnostiziert und operativ behandelt wurden.
Die Staatsanwaltschaft Tübingen erwirkte daher einen Haftbefehl gegen den 42-jährigen Deutschen, den der Haftrichter am Amtsgericht Tübingen am Montag (12.10.2026) vollstreckte. Der Beschuldigte, der unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannt ist, wurde dann in ein Justizvollzugskrankenhaus gebracht.
Bis dahin war der Mann in einem Krankenhaus in stationärer Behandlung, da er bei einer anderen Auseinandersetzung am 05.10.2026 in Tübingen selbst schwer durch Schläge und Tritte am Kopf verletzt wurde (Gemeinsame Pressemitteilung vom 09.10.2026 / 08.48 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/6367855)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








