Ein 28-Jähriger wurde in Reutlingen festgenommen, nachdem er bei einer Personenkontrolle geflohen war und einen Polizeibeamten verletzt hatte.
Reutlingen: Verdächtiger in Haft

Reutlingen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Reutlingen
Die Staatsanwaltschaft Tübingen und eine Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Esslingen ermitteln gegen einen 28-Jährigen, der am Donnerstagmorgen (23.03.2026) in Reutlingen vorläufig festgenommen wurde, unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der Mann befindet sich derzeit in Haft.
Früh am Donnerstagmorgen, gegen 1.30 Uhr, geriet der 28-Jährige bei einer Personenkontrolle ins Blickfeld einer Polizeistreife. Zunächst gab er mehrmals falsche persönliche Informationen an. Als diese schließlich überprüft werden konnten, stellte sich heraus, dass gegen den Mann bereits ein Haftbefehl vorlag. Daraufhin flüchtete der Mann plötzlich, konnte jedoch eingeholt werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand bei seiner Festnahme und verletzte einen der beteiligten Polizeibeamten. Dieser konnte jedoch weiterhin seinen Dienst ausüben. Während der Flucht stolperte der Beschuldigte über seinen Roller und versuchte, einige seiner mitgeführten Gegenstände loszuwerden. Nach seiner Festnahme klagte der Mann über Atemnot und stürzte mehrmals zu Boden, wobei er sich wahrscheinlich auch am Kopf verletzte. Er wurde daraufhin vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle registriert, wovon 36.787 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 32.420, wobei 28.389 männliche Verdächtige und 4.031 weibliche Verdächtige waren. 10.727 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 37.873 Fälle registriert, wovon 34.877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 30.714, wobei 26.963 männliche und 3.751 weibliche Verdächtige waren. 11.419 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








