Kollisionen beim Abbiegen führen zu schweren Unfällen auf Bundesstraßen.
Reutlingen: Verkehrsunfälle

Reutlingen (ost)
Dettingen/Erms (RT): Zusammenstoß beim Abbiegen
Ein Fehler beim Abbiegen führte am frühen Mittwochmorgen zu einem Verkehrsunfall auf der B 28. Um 5.30 Uhr fuhr ein 51-jähriger deutscher Fahrer eines VW auf der Bundesstraße von Metzingen nach Bad Urach und wollte an der Kreuzung Bleiche nach links in Richtung Dettingen abbiegen. Dabei kollidierte sein Fahrzeug mit dem entgegenkommenden Nissan einer 47-jährigen Frau. Ersten Informationen zufolge erlitt die Frau leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge, bei denen der Gesamtschaden auf rund 35.000 Euro geschätzt wird, waren nicht mehr fahrtüchtig. (mr)
Großbettlingen (ES): Unfall mit schwer verletzter Person
Ein Schwerverletzter und ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro sind die Konsequenzen eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwochmorgen an der Kreuzung Metzinger Straße / B313 ereignete. Gegen 6.30 Uhr fuhr eine 52-jährige Frau mit ihrem Suzuki Swift die Metzinger Straße in Richtung B313 und wollte an der Kreuzung nach links in Richtung Nürtingen abbiegen. Dabei übersah sie einen Mercedes C-Klasse, der auf der bevorrechtigten Bundesstraße aus Richtung Nürtingen kam. Der 20-jährige Fahrer des Mercedes hatte keine Möglichkeit mehr zu reagieren. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Suzuki von der Straße abgewiesen und landete im Straßengraben. Die deutsche Fahrerin wurde so schwer verletzt, dass sie vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der 20-jährige Fahrer blieb unverletzt. Da die Unfallverursacherin in ihrem Suzuki eingeklemmt war, musste die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 16 Feuerwehrleuten ausrücken. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Bundesstraße in Richtung Nürtingen musste bis etwa 10.15 Uhr mehrmals gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Metzingen wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. (cr)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10,97% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85,09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








