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Reutlingen: Verkehrsunfall

Pkw-Lenker verletzt sich lebensgefährlich bei Überholvorgang auf der L 382. Andere Fahrer bleiben unverletzt, hoher Sachschaden.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Sonnenbühl (RT): Unfall beim Überholen

Ein Autofahrer hat sich am Freitagmorgen, kurz vor sieben Uhr, auf der L 382 von Genkingen in Richtung Pfullingen lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Es wird berichtet, dass der 44-jährige Fahrer seines Ford Explorers in der Stuhlsteige in einer langen Rechtskurve einen vor ihm fahrenden Lkw MAN mit Anhänger überholte und mit einem entgegenkommenden Lkw Mercedes Arocs frontal zusammenstieß. Der Ford geriet dann nach rechts von der Straße ab. Der Mann wurde aufgrund seiner lebensbedrohlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Sowohl der 57-jährige Fahrer des entgegenkommenden Arocs als auch der 33-jährige Fahrer des überholten MAN überstanden den Unfall unverletzt. Der Schaden am verunglückten Ford wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt, während der Schaden am entgegenkommenden Arocs auf etwa 25.000 Euro geschätzt wird. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der überholte MAN und ein weiteres Auto wurden durch umherfliegende Teile beschädigt, der Schaden beläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Die Stuhlsteige war mehrere Stunden lang voll gesperrt, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. (tr)

Esslingen (ES) / Landkreis Reutlingen (RT): Verkehrspolizei setzt Maßnahmen gegen auffällige E-Scooter-Fahrer fort

Nachtrag zur Pressemitteilung vom 10.09.2026 / 08.31 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/6349203

Die Ermittlungsgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Tübingen, die aufgrund zahlreicher Verkehrsdelikte einer größeren Gruppe von E-Scooter-Fahrern im Landkreis Reutlingen eingerichtet wurde, ging am Donnerstagnachmittag auch in Esslingen gegen die Personen vor.

Es wurde den Beamten zugetragen, dass in der E-Scooter-Szene in Reutlingen Pläne für ein Treffen am Bahnhof in Esslingen im Gange waren. Am Donnerstagnachmittag versammelten sich dort mehrere Dutzend Kinder und Jugendliche mit ihren E-Scootern. Bei den polizeilichen Maßnahmen, die vom Polizeirevier Esslingen unterstützt wurden, wurden über 40 weitere Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Dies geschah aufgrund von Verstößen wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstößen gegen Zulassungs- und Versicherungspflicht, erloschenen Betriebserlaubnissen oder Kennzeichenmissbrauch. Acht Scooter wurden beschlagnahmt. Die Kontrollen werden fortgesetzt.

Die Polizei appelliert erneut an die Eltern, den Zustand der Fahrzeuge ihrer Kinder zu überprüfen, insbesondere bei E-Scootern. Durch unerlaubte Leistungssteigerungen erlischt oft der Versicherungsschutz, und die Versicherungsnehmer bzw. Fahrzeughalter, in der Regel die Eltern, können sich strafbar machen. Getunte Fahrzeuge können von den örtlichen Behörden eingezogen werden. Das Fahren eines E-Scooters ist erst ab 14 Jahren erlaubt. (mr)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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